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Klappt auch so: Software-as-a-Service Cloud-Banking-Plattform

Ein Artikel von Dunja Koelwel | 23.09.2022 - 11:54
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Anton Langbroek ist der General Manager für Mambu in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie in Osteuropa und leitet die strategische Geschäftsentwicklung in diesen Regionen. Bevor er zu Mambu kam, war er 20 Jahre im Finanzdienstleistungssektor tätig. Er hat einige Zeit im Bereich Risikomanagement, Core Banking und Zahlungsverkehr verbracht, konzentriert sich aber jetzt auf den Aufbau der Cloud-Banking-Plattform Mambu in DACH und CEE. Er arbeitet mit Kunden wie N26, Raisin Bank, Raiffeisen Digital Bank und Banking-as-a-Service (BaaS)-Anbietern wie Solaris zusammen.

Was macht Ihr Unternehmen? Was ist Ihr USP?

Mambu hat sich auf das Design und die Entwicklung von Finanzdienstleistungen für Banken, Kreditinstitute, Fintechs, Privatkundenbanken und Telekommunikationsunternehmen spezialisiert.

Mambu ist eine Software-as-a-Service Cloud-Banking-Plattform und verfolgt eine Composable Philosophie. Mit unserem Composable-Ansatz kann eine breite Palette von Systemkomponenten unabhängig voneinander und in jeder beliebigen Konfiguration kombiniert werden. Zudem macht der Einsatz der Cloud für Kernbankensysteme es wesentlich einfacher, eine Verbindung zu alten und neuen Technologien herzustellen, um neue Prozesse zu orchestrieren und neue Erfahrungen zu komponieren.

Unsere Kunden können ihre Angebote in Sekundenschnelle skalieren und Betriebskosten im Vergleich zu klassischen Banken um bis zu 70 Prozent senken. Neue Funktionalitäten werden bis zu 95 Prozent schneller bereitgestellt und über 95% unserer Kunden gehen innerhalb von zwei Monaten vor oder nach dem Zieltermin live.

Welche Bankkunden haben Sie bereits?

Mambu hat über 40 Kunden im Jahr 2021 unter Vertrag genommen, wobei mehr als 55 Prozent der Neukunden außerhalb Europas akquiriert wurden. Insgesamt unterstützt Mambu mehr als 200 Kunden in über 65 Ländern - darunter BancoEstado, Commonwealth Bank of Australia,, OakNorth, ABN AMRO, Bank Islam und Orange Bank. Unsere bekanntesten Kunden im deutschsprachigen Raum sind N26, Solaris, Raisin Bank und Western Union sowie die Raiffeisen Bank International.

Wie ist das Unternehmen finanziert, wer steckt dahinter?

Im Januar 2021 hat Mambu 110 Millionen Euro an frischem Geld eingesammelt, womit unsere Bewertung auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen ist. Mambu ist somit offiziell zum Einhorn geworden. Zu den Investoren zählt TCV, einer der weltweit größten Tech-Investoren aus dem Silicon Valley sowie Tiger Global, Arena Holding, FT Partners sowie die bestehenden Investoren Bessemer Venture Partners, Runa Capital sowie Acton Capital.

Im Dezember 2021 hat Mambu dann in einer von EQT Growth angeführten Serie-E-Finanzierungsrunde 235 Millionen Euro erhalten – die bisher größte Finanzierungsrunde für eine Bankensoftware-Plattform. Mambu und EQT Growth engagieren sich gemeinsam für verantwortungsvolles Investieren sowie für Diversität und Inklusion. Mit dieser Finanzierung steigt die Unternehmensbewertung auf 4,9 Milliarden Euro. Mambu ist damit eines der am höchsten bewerteten B2B-SaaS-Unternehmen, welches in Europa gegründet wurde.