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Krypto-Kriminalität erreicht neues Allzeithoch

Ein Artikel von red | 17.02.2022 - 10:25
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Chainalysis hat heute seinen vollständigen Crypto Crime Report 2022 veröffentlicht.  © Pixabay

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick

  • Auf Kryptowährungen basierende Kriminalität erreichte 2021 ein neues Allzeithoch, wobei illegale Adressen im Laufe des Jahres 14 Milliarden US-Dollar erhielten, was einem Anstieg von 79 Prozent gegenüber 7,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 entspricht. Der Anteil der illegalen Aktivitäten am Kryptowährungs-Transaktionsvolumen war mit 0,15 Prozent jedoch noch nie so niedrig.
  • Chainalysis hat im vergangenen Jahr Kryptowährungen im Wert von mindestens 44,2 Milliarden US-Dollar nachverfolgt, die an NFT-bezogene Smart Contracts gesendet wurden. 2020 waren es nur 106 Millionen US-Dollar.
  • Cyberkriminelle haben im Jahr 2021 Kryptowährung im Wert von 8,6 Milliarden US-Dollar gewaschen. Dies entspricht einem Anstieg von 30 Prozent gegenüber 2020, wenn man die Menge an Kryptowährung betrachtet, die von illegalen Adressen an von Diensten gehostete Adressen gesendet wurde.
  • Die Zahl der mit Nordkorea in Verbindung gebrachten Hacks stieg von vier im Jahr 2020 auf sieben im Jahr 2021, und der aus diesen Hacks gewonnene Wert stieg um 40 Prozent.
  • Chainalysis hat für das Jahr 2021 Ransomware-Zahlungen in Höhe von über 602 Millionen US-Dollar ermittelt.
  • Russische Cyberkriminelle geben bei Ransomware das Tempo vor: Etwa 74 Prozent der Ransomware-Einnahmen im Jahr 2021 – über 400 Millionen US-Dollar in Kryptowährung – waren höchstwahrscheinlich in irgendeiner Weise mit Russland verbunden.