Trendprognosen 2022

Hybrides Arbeiten 2022: Digitaler Dokumententausch

Ein Artikel von Stephan Leschke, Vorstandsvorsitzender Ferrari Electronic | 30.12.2021 - 10:41
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Autor: Autor: Stephan Leschke studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Kiel. Der Diplom-Jurist startete seine berufliche Karriere in der Unternehmensberatung Thinking-Dimensions. Danach hatte er mehrere leitende Positionen in der Unternehmensberatung, im Business Development und im Strategischen Marketing inne. Seit Oktober 2011 ist Leschke Vorstand von Ferrari Electronic und trägt in dieser Funktion die Verantwortung für Vertrieb, Marketing und Finanzen des Unified-Communications-Spezialisten. 

Wir sind davon überzeugt, dass die Digitalisierung auch 2022 der wichtigste Treiber im Banken- und Versicherungbereich sein wird. Wie wichtig digitale Lösungen sind, hat spätestens Covid-19 gezeigt. Von jetzt auf gleich standen Banken und Versicherungen vor der Herausforderung, den Arbeitsplatz ihrer Mitarbeitenden ohne Vorplanung, teilweise ohne jegliche Erfahrungswerte, in das Homeoffice zu verlagern. Dass das nicht überall gelingen konnte, lag auch daran, dass auf die Schnelle nicht alle Mitarbeitenden mit Firmen-Notebooks ausgestattet werden konnten. Vielerorts wurde improvisiert und im Sinne des BYOD mit eigenen Geräten gearbeitet. Die logische Folge war eine Parallelwelt: Auf der einen Seite die Kommunikationsinfrastruktur, die von der Bank oder Versicherung verwaltet wird. Daneben die eigenen Geräte der Mitarbeiter, über die auf das Firmennetzwerk zugegriffen und sensible Kundendokumente ausgetauscht wurden. 

Mobilität und Flexibilität bleiben auch 2022 die Schlüssel für unsere „neue“ Arbeitswelt. Doch dürfen diese Schlüsselfaktoren nicht auf Kosten von Sicherheit und Compliance gehen. Wer jetzt noch nicht die Weichen für den Arbeitsplatz der Zukunft gestellt hat, muss die Versäumnisse im Eiltempo aufholen. Die Corona-Krise, die uns aktuell mit voller Wucht eingeholt hat und zurück in die Homeoffices zwingt, führt uns die Dringlichkeit einer digitalen Infrastruktur schonungslos vor Augen. 

Gelingen kann ein Hybrid-Modell aus Büro und Homeoffice nur, wenn das Homeoffice eine gleichwertige Alternative zum Firmenbüro darstellt und Arbeitsprozesse uneingeschränkt und sicher aufrechterhalten werden. 

Tools zur übergreifenden Zusammenarbeit vereinfachen Arbeitsabläufe enorm. Doch Chat und selbst E-Mail sind nicht für den vertrauenswürdigen Dokumentenaustausch geeignet. Dieser muss sicher und nachvollziehbar sein. Sender und Empfänger müssen direkt miteinander kommunizieren und den Status des Dokuments jederzeit kennen. Hier kommen moderne Dokumentenaustauschlösungen auf IP-Basis ins Spiel. Sie sind einfach zu implementieren und folgen als Schnittstelle nach extern einem globalen ITU-Standard.

Durch Ende-zu-Ende-Übertragung und einen qualifizierten Sendebericht schaffen sie Rechtssicherheit für die Kommunikation der Banken und Versicherungen. Wann ein Dokument erfolgreich übertragen wurde, lässt sich jederzeit nachweisen. Potenziell schädliche, aktive Inhalte sind von der Übertragung ausgeschlossen. Um zu verhindern, dass sensible Inhalte wie Verträge mitgelesen oder abgefangen werden, setzen diese innovativen Lösungen auf ein Zusammenspiel aus Verschlüsselung und Authentisierung, das sowohl das Dokument selbst als auch seinen Transportweg kodiert. 

Banken und Versicherungen steht damit eine rechts- und manipulationssichere E-Mail-Alternative zur Verfügung – mit Sicherheit auf höchstem Niveau.