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Ein neuer digitaler Vertriebskanal für Banken

Ein Artikel von Dunja Koelwel | 23.07.2021 - 06:58

Beschreiben Sie doch kurz Ihr Geschäftsmodell.

Max J. Heinzle: Wir geben Finanzinstituten und Unternehmen, welche regelmäßig Emissionen durchführen, die Möglichkeiten ihren Endkunden einen zeitgemäßen digitalen Vertriebskanal zu eröffnen. Es handelt sich nicht nur um eine Software-Lösung, sondern auch um ein serviertes Backoffice-Angebot. Deshalb nennen wir es Marketplace-as-a-Service (MaaS).

An wen richten Sie sich?

Max J. Heinzle: Grundsätzlich richten wir uns an Finanzinstitute. Wir bieten Banken, Asset- und Wealth Managern, Emissionshäusern und Vertriebsorganisationen, Haftungsdächern und Fintechs in ganz Europa einen schnellen und kostengünstigen Einstieg in den digitalen Direktvertrieb.

Mit White-Label in den Direktvertrieb

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Max J. Heinzle hat einen M.Sc. in Global Banking & Finance. Als Investmentanalyst bei einer VC-Firma und später als Head of Capital Markets eines CF-Unternehmens sammelte er umfangreiche Kapitalmarkterfahrung. 2015 war er Mitbegründer von Mezzany (OneCrowd Securities), einem Anbieter im Bereich Crowdinvesting in Deutschland mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro und über 90.000 registrierten Nutzern. Im März 2017 gründete er 21.finance. © STUDIO22 MARCEL HAGEN

Was können Banken und Finanzinstitute von Ihnen erwarten?

Max J. Heinzle: Die Notwendigkeit für Finanzinstitute, Innovationen auf verschiedenen Ebenen ihrer Wertschöpfungskette voranzutreiben und neue Technologien zu nutzen, war noch nie so dringlich wie heute. Mit Marketplace-as-a-Service (MaaS), einer White Label Solution, ermöglichen wir Finanzinstituten einen schnellen und rentablen Einstieg in den digitalen Direktvertrieb. Dadurch können sie ihre Umsätze sowie AuM und AuC steigern, ihre operativen Kosten deutlich senken und die Implementierung signifikant beschleunigen.

Neben traditionellen Produktklassen wie Aktien, Anleihen, Zertifikaten und Fonds können auch digitale Assets wie tokenisierte Wertpapiere und Kryptowährungen auf dem eigenen Marktplatz angeboten und gezeichnet werden. Dabei kann sich das Produktangebot je nach Bedarf sowohl an private als auch professionelle und institutionelle Investoren richten. Unser Service-Team verwaltet die Plattform vollständig für unsere Kunden und entwickelt sie regulatorisch konform weiter. Die technische Anbindung mit internationalen Bankenpartnern sowie die Modularität der Plattform ermöglichen eine schnelle und individuelle Integration in die vom Kunden bestehende Infrastruktur und Corporate Identity. 

Unser Rundum-Sorglos-Paket beinhaltet neben dem Onboarding von natürlichen und juristischen Personen und dem Marktplatz, auf dem Finanzprodukte präsentiert werden können, auch emissionsspezifische Zeichnungsstrecken für tokenisierte und traditionelle Wertpapiere inklusive der Darstellung der getätigten Orders in einer Investmentübersicht.

Was ist Ihr USP?

Max J. Heinzle: Wir bieten einen vollumfänglichen, inklusiven, schlüsselfertigen/betreuungsfreien und vernetzten Vertriebskanal für sowohl traditionelle als auch digitale Finanzprodukte und –dienstleistungen an.

Mit welchen Banken kooperieren Sie bereits?

Max J. Heinzle: Leider dürfen wir an dieser Stelle noch keine Namen nennen. Wir arbeiten aber bereits mit einigen namhaften internationalen Banken und Finanzdienstleistern im DACH-Raum zusammen. Aber es werden schon bald Pressemitteilungen zu den einzelnen Kooperationen folgen.