#getinspired: iBanFirst für einfaches Währungsrisikomanagement 

Ein Artikel von Dunja Koelwel | 15.01.2021 - 06:14

Beschreiben Sie bitte kurz Ihr Geschäftsmodell.

Mark Elser: iBanFirst ist Anbieter einer Online-Plattform für den internationalen Zahlungsverkehr. Wenn es um grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr geht und insbesondere ein Währungstausch stattfindet, sind wir der richtige Ansprechpartner. Dabei verdienen wir Geld durch transaktionsbezogene Gebühren, als auch am Spread des Fremdwährungstauschs

Wer ist Ihre Zielgruppe?

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 Mark Elser, Country Manager Deutschland iBanFirst.

Mark Elser: Unsere Zielkunden sind kleine und mittelständische Firmenkunden. Neben klassischen Auslandsüberweisungen können diese auch Devisentermingeschäfte abschließen und so das Währungsrisiko verringern. Diese Art von Geschäften war bisher meist großen Firmenkunden und Konzernen vorbehalten.

Im Grunde genommen kann gesagt werden, dass wir allen Firmenkunden, sei es im Import oder Export Geschäft, eine einfache und transparente Online Plattform für den internationalen Zahlungsverkehr und das Währungsmanagement anbieten. iBanFirst will dem Mittelstand helfen ohne großen Aufwand das Thema Währungsrisikomanagement anzugehen. 

Was unterscheidet Ihr Angebot von dem von traditionellen Banken?

Mark Elser: Hier muss ganz klar der Faktor Transparenz in den Vordergrund gestellt werden. So sind bei traditionellen Banken Prozesse und Kosten in dieser Hinsicht meist undurchsichtig und kompliziert. Darüber hinaus bieten große Häuser kleinen Mittelständlern kaum direkten Kontakt zu entsprechenden Fachspezialisten an - gerade im Mittelstand ein Fehler. 

Sie agieren also als Alternative zu traditionellen Banken – wäre eine Kooperation mit Banken für Sie auch denkbar?

Mark Elser: Grundsätzlich haben wir die Möglichkeit, unsere Plattform entweder in einem Co-Branding oder sogar als komplette White-Label-Lösung Banken oder anderen Payment Providern anzubieten.

Was sind Ihre Pläne für 2021?

Mark Elser: Ausgehend vom neu geschaffenen Standort in München, werden wir im ersten Schritt mit ca. 25 Mitarbeitern - parallel zum Wachstum - bis zum Jahresende einen weiteren Standort in Deutschland eröffnen und planen einen Firmenkundenstamm im 4-stelligen Bereich aufzubauen.