St. Galler Kantonalbank mit Lösung für Portfoliomanagement

Ein Artikel von red | 14.12.2021 - 13:06

Herzstück der neu eingeführten Software ist die Abbildung einer modularen Vermögensverwaltung, die dem Kunden erlaubt – ähnlich einem Buffet – sich an einer Auswahl an Investitionsansätzen zu bedienen, zwischen prognosefreien und prognosebasierten Stilen zu entscheiden und selbst die Gewichte der verschiedenen „Portionen“ zu bestimmen. Zu den erweiterten Funktionalitäten, die den Beratern und Kunden der St.Galler Kantonalbank Deutschland nun zur Verfügung stehen, gehören unter anderem die Abbildung kundenindividuell gewichteter und modulbasierter Benchmarks, damit die Entwicklung der Portfolios an ihrer spezifischen Zusammensetzung gemessen werden können. Die Lösung wird ergänzt durch ein ausgefeiltes Rebalancing auf Modulbasis mit automatisierten Compliance-Checks, damit eine effiziente Vermögensverwaltung ermöglicht wird.

Das neue System erlaubt weiter die Berechnung und Rechnungserzeugung anfallender Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsgebühren unterschiedlichster Komplexität bis zu erfolgsabhängigen Preismodellen, die Abrechnung von Lieferanten sowie die Bereitstellung von Exporten für die Buchhaltung.

Hinzu kommen weitere Funktionalitäten, wie etwa die Verwaltung und die Überwachung von Lombardkrediten, die Verwaltung von unabhängigen und bankeigenen Ratinginformationen, die Abbildung von Branchen- und Assetklasseninformationen, die automatisierte Berichtsgenerierung für unterschiedliche Versandwege und die Anbindung an das bestehende Dokumentenmanagementsystem sowie ein neues Reportingsystem mit umfassender Archivierungslogik. Schnittstellen mit hohem Automatisierungsgrad – inklusive der bidirektionalen Schnittstelle zur DZ Bank/dwpbank – verbinden verschiedene namhafte Backendsysteme, Kurs- und Wertpapierstammdatenlieferanten sowie Finanzbuchhaltungssysteme.

Mit der Neuaufstellung im Portfoliomanagementsystem wechselte die St.Galler Kantonalbank Deutschland parallel in den Cloud-Betrieb bei der Atruvia (ehemals Fiducia und GAD IT AG).

Als weitere Ausbaustufen sind eine Erweiterung der Order-Funktionalitäten, die Implementierung eines ESG-Reportings sowie der mögliche Einsatz der Endkunden- und Beratungslösung von FinaDesk, der Softwarelösung der Kaiserslauterner FinaSoft, im Gespräch.