OpenWealth Association für standardisierte API-Schnittstellen

Ein Artikel von red | 18.02.2021 - 09:47

Die OpenWealth Community hat im Dezember 2020 die erste Version der OpenWealth API veröffentlicht. Bei der Definition hat neben der St. Galler Kantonalbank auch die Zürcher Kantonalbank als zweite Bank in den letzten Monaten an den API-Spezifikationen mitgearbeitet. Um allen Community-Mitgliedern einen geregelten Rahmen für die zukünftige Kollaboration bei der API-Spezifikation für Wealth Management Use Cases zu geben, gründen die Unternehmen St.Galler Kantonalbank, Zürcher Kantonalbank, SIX Group, Alphasys und Assetmax den Verein "OpenWealth Association".

Synpulse wird die Community weiterhin orchestrieren und wurde dafür vom frisch gegründeten Verein mit der Geschäftsführung der OpenWealth Association beauftragt. Raphael Bianchi, Partner und Leiter von Synpulse Schweiz wurde als Präsident, Simon Alioth, Synpulse Associate Partner und Head Open Finance wurde als Vizepräsident der OpenWealth Association gewählt. 

Das OpenWealth-Format hat alle Voraussetzungen, um ein Standard zu werden. Umfassend, modern, offen und von Branchenexperten nach den Anforderungen der Praxis entwickelt.

Massimo Ferrari, CEO von Assetmax

Raphael Bianchi, betonte im Rahmen der Vereinsgründung: „Wir sind stolz, dass wir im letzten Jahr OpenWealth zur anerkannten API-Standarisierungsinitiative für Wealth Management etablieren konnten." Simon Alioth ergänzt: "Ich freue mich, zusammen mit den Mitgliedern den OpenWealth API zu pflegen, weiterzuentwickeln und umzusetzen. Als Verein, der Tatsachen schafft, sind wir schon in Aufnahmegesprächen mit weiteren namhaften Depot-Banken und WealthTech-Unternehmen.“

Falk Kohlmann, Bereichsleiter Marktleistungen und Geschäftsleitungsmitglied der St.Galler Kantonalbank: „Mit OpenWealth beweist die St.Galler Kantonalbank ihre Innovationskraft sowie ihre engagierte und gestaltende Rolle in der Digitalisierung. Wir sind in Vorleistung gegangen, weil wir überzeugt sind, dass OpenWealth einem echten Kundenbedürfnis entspricht. Wir freuen uns, dass unsere Initiative viel Dynamik ausgelöst hat und neben uns auch weitere Unternehmen die APIs implementieren werden.“