Telearbeit und Cyberangriffe

Ein Artikel von red | 17.03.2020 - 10:36

Neue Software musste installiert werden und private Laptops sind nicht mit derselben Software geschützt wie Firmen-PCs. Programme funktionieren nicht, IT-Mitarbeiter versuchen dies Remote zu lösen und dabei können Schwachstellen in der IT-Umgebung entstehen.

Cyberkriminelle können diese Situation ausnützen, vor allem über Betrugsszenarien wie Fake President, bei denen Betrüger E-Mails mit Überweisungsaufträgen im Namen der vermeintlichen Chefetage ausschicken. Die Mitarbeiter sind derzeit einer Ausnahmesituation ausgesetzt und hinterfragen eventuell Mails und Anfragen nicht mehr, dies ist gerade für Phishing-Mails ein fruchtbarer Nährboden. Außerdem kann auch Malware jetzt über Schwachstellen ins Unternehmen kommen, diese könnte jedoch erst dann aktiviert werden, wenn wieder alles auf Normalbetrieb läuft.

Auch wenn die aktuelle Lage unsicher ist und die Aufmerksamkeit von Unternehmen momentan eher bei arbeitsrechtlichen und finanziellen Themen liegt, darf dabei auch das Thema Cybersecurity nicht vernachlässigt werden. Es ist wichtig, dass IT- und Security-Experten verfügbar und die Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen weiterhin aktiv sind. Anlässlich der gesteigerten Nutzung von Remote-Office, sollten außerdem zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.