Scanner der neuen Generation für einfachere Digitalisierung

Ein Artikel von red | 12.08.2020 - 10:54

Viele Scandienstleister und Poststellen möchten in ihren Produktionen ein Ziel realisieren – möglichst sämtliche Prozesse und Aufträge für die Kunden auf einem Dokumentenscanner konsolidieren. Damit hoffen die Dienstleister, die Komplexität in der Produktion zu verringern.

Da anstelle vieler unterschiedlicher Scanner nur noch wenige Geräte benötigt werden, können die Wartungskosten dramatisch sinken. Die Preiskalkulationen werden übersichtlich und von Prozess zu Prozess und von Kunden zu Kunden vergleichbar. Auch benötigen die Anbieter für ihre Scanproduktionen viel weniger Fläche, weniger Mitarbeiter und weniger unterschiedliches technisches Knowhow.

Mit der neuen „Fusion“-Serie möchte ibml diesen Anforderungen gerecht werden. Dafür haben die Ingenieure Software und Mechanik in bisher einzigartiger Weise aneinander angepasst. Während innerhalb des Scanners der Papiertransport auf die bis jetzt technisch machbare, maximale Geschwindigkeit beschleunigt wurde, organisiert und steuert die Software die einzelnen Komponenten und Verarbeitungsschritte im selben Tempo.

KI und Mechanik arbeiten synchron

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Martin Birch, President und CEO  von ibml. © L.Cole2018

Kamera, Printer, Sortierer und Datenextraktion laufen auch bei 730 verarbeiteten DIN-A4-Seiten in der Minute absolut synchron. Jedes Dokument wird mit höchster Auflösung fotografiert und dessen Daten ausgelesen. Nahezu gleichzeitig druckt der Printer einen Zeitstempel oder eine Kennnummer für die Dokumentenverfolgung und Millisekunden später fällt es in das für diesen Prozess vorgesehene Ausgabefach. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Dokumentenstapel jetzt mit einem Griff in die Archive weiterreichen oder – wenn das gewünscht ist – zur Vernichtung schicken. Die mechanischen Prozesse der Postverarbeitung sind damit beendet.

Innerhalb der Dokumentenscanner sortiert die Künstliche Intelligenz die digitalen Dokumente und die daraus extrahierten Daten. Sie erkennt aus den Inhalten der Dokumente den für dieses Schriftstück vorgesehenen Geschäftsprozess. Sie kann sie für den Scandienstleister nach Kunden und Auftrag trennen und für den Versand bereitstellen. Die Systeme schreiben zu jedem Schriftstück die Metadaten mit in die Dokumentenbeschreibung und machen so jede Rechnung und jedes Anschreiben im digitalen Archiv recherchierbar. Daten und Rechnungsdokument sind verlinkt und können vom Arbeitsplatz aufgerufen und kontrolliert werden – oder direkt in der Dunkelverarbeitung automatisch verarbeitet und abschließend freigegeben werden.

Papierscannen in Echtzeit

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Die Fusion-Serie ist die Grundlage für die digitale Transformation bei Banken und Versicherungen.

Eins ist klar – die Inline-Software der „Fusion“-Serie kann ein ganzes Rechenzentrum ersetzen. Archive, Datenbanken, Anwendungen und Unternehmensapps werden über die Schnittstelle direkt angebunden und beliefert.

„Unsere Kunden können ihre Produktivität steigern und gleichzeitig Kosten für Produktionshallen, für Arbeit und für die Wartung der veralteten Systeme dramatisch senken,“ sagt ibml President und CEO Martin Birch. „Praktisch über Nacht können genau die Branchen die digitale Transformation schaffen, die die höchsten Anforderungen an die Dokumentenerfassung und Informationsverarbeitung haben. Gemeinsam werden wir die digitale Transformation vorantreiben und gleichzeitig die Kosten der Dokumentenverarbeitung senken.“

Denn jetzt können die Dienstleister und Poststellen garantieren, dass sie die Dokumente und Inhalte ihrer Kunden und der Abteilungen in Realtime-Geschwindigkeit in die digitalen Workflows füttern, die die internen Systeme vorgeben. Die Kommunikation auf Papier gilt als eines der größten Hindernisse bei der Digitalisierung von Unternehmen und Wirtschaft. Mit der FUSION-Serie kann es in maximaler Geschwindigkeit überwunden werden.