ibml präsentiert den schnellsten Ultra-high-Volume Dokumentenscanner der Welt

Ein Artikel von red | 30.04.2020 - 10:42
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Scan-Geschwindigkeit auf bis zu 730 A4-Seiten pro Minute erhöht - die neue ibml Fusion Serie

Eine Revolution in diesem Sektor, denn die neue ibml FUSiONTM-Serie kann die unterschiedlichsten Erfassungsprozesse auf einer Plattform verarbeiten. Hierfür hat der Hersteller die Scan-Geschwindigkeit auf bis zu 730 A4-Seiten pro Minute erhöht. Für Datenextraktion und Informationsmanagement ist die in ibml FUSiON integrierte KI Software verantwortlich: Um den Unternehmen die digitale Transformation einfach und effizient zu gewährleisten , extrahiert ibml FUSiON Informationen aus den Dokumenten und übergibt sie an die digitalen Prozesse. Damit beschleunigen die ibml-Scanner geschäftskritische Anwendungen in einer bislang unerreichten Geschwindigkeit.

In einer Umfrage der Association for Intelligent Information Management (AIIM) erklärten 62 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie sich „zur digitalen Transformation verpflichtet“ fühlen. Ein Hindernis bei der Transformation seien allerdings Papierdokumente; laut AIIM bleiben diese auch in Zukunft eine entscheidende Quelle für geschäftskritische Informationen. Die immer schneller wachsenden Papiermengen erforderen logischerweise das exponentiell schnellere Verarbeiten dieser Dokumente. Und dies erhöht die Kosten für die Unternehmen, denn mühsame  und teure Vor- und Nachbereitung  erfordert 76 Prozent der gesamten Erfassungskosten.

Die Möglichkeit, diese Kosten und Arbeiten zu eliminieren, würde jedoch die Produktivität innerhalb der Unternehmen drastisch steigern (Quelle: The Total Cost of Scanning: A Framework for Analysis and Improvement, ECM Connection).

 Und genau die ist der ibml-Ansatz, den die ibml FUSiON Serie realisiert.

„Banken, Behörden und BPOs arbeiten seit fast drei Jahrzehnten mit unseren Dokumentenscannern. Um ihre Herausforderungen im Informationsmanagement zu bewältigen, vertrauen viele der weltweit größten Unternehmen auf ibml.“, sagt ibml President und CEO Martin Birch. „Wir bieten unseren Kunden die beste künstliche Intelligenz auf dem Markt, verbunden mit der schnellsten Dokumentenverarbeitung. Auf diese Weise extrahieren wir geschäftskritische Daten, erfassen das Wissen einer Organisation und beschleunigen die Entscheidungsprozesse – und das für Kunden in 48 Ländern.“

ibml FUSiON ist eine Plattform für alle Dokumentenprozesse. „So können ibml Kunden jetzt  ihre Produktivität deutlich steigern und gleichzeitig ebenso deutlich die Kosten senken“ so Birch. „Praktisch innerhalb von Stunden können genau die Branchen die digitale Transformation schaffen, die die höchsten Anforderungen an die Dokumentenerfassung und Informationsverarbeitung haben. Gemeinsam werden wir die digitale Transformation vorantreiben und gleichzeitig die Kosten der Dokumentenverarbeitung senken.“

Das sind die Highlights:

  • Informationen in Echtzeit erleichtern das Verständnis von Dokumenten, Daten werden bereits während des Scanvorgangs extrahiert und geprüft und minimieren Fehler in nachgelagerten Prozessen.
  • ibml FUSiON ist 67 Prozent schneller als sein Vorgänger und ermöglicht es Kunden, unternehmenskritische Prozesse in kürzester Zeit zu erledigen. Da mehr Volumen bewältigt wird, steigert die Organisation ihre Produktivität und senkt die Kosten.
  • Die neue, zum Patent angemeldete ibml „iQpro“-Bildverarbeitungstechnologie perfektioniert die Bildqualität  und ist Grundlage für eine exakte Datenextraktion.
  • Verbesserungen beim Einzug und ein breiterer Dokumententransport vergrößern die Auswahl der Dokumentenformate, die verarbeitet werden können.
  • Die zum Patent angemeldete Erkennung von Briefumschlägen reduziert Stopps, erhöht die Produktivität, während gleichzeitig der Bedarf an Trennblättern reduziert wird.
  • Mechanische Sortierfächer stapeln Dokumente akkurat und senken die Arbeitskosten nach dem Scan.
  • Inhaltsbasiertes dynamisches Drucken ermöglicht intelligente Prüfpfade für gescannte Dokumente und sichert so die Aufbewahrungskette für die Papierunterlagen.
  • Benutzerorientiertes Design vereinfacht den Betrieb, verständliche Fehlermeldungen weisen schnell auf Probleme hin und verbessern die Produktivität.
  • Getrennte Luftstromsysteme halten den Papierstaub von der Systemelektronik fern.

„ Die ibml FUSiON Serie ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt.“, sagt Pete Rudak, ibml Vice President of Engineering. „Mit den richtigen Technologien, innovativen Lösungen und neu entwickelten Konzepten konnten wir Anforderungen und Probleme unserer Kunden lösen. Das Ergebnis ist ibml FUSiON – die umfassende Plattform, die jeder Anwender von ibml erwartet: elegantes, modernes Design kombiniert mit höchster Scan-Geschwindigkeit, brillanter Bildqualität und Künstlicher Intelligenz.“ 

ibml: Handschrifterkennung mithilfe der Cloud

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Steffen Unmuth, Sales Director bei ibml

Endlich gibt es einen Dokumentenmanagement-Service, mit dem sich Handschrift eindeutig erkennen lässt. Denn nach wie vor sind Scandienstleister und Poststellen auf Menschen angewiesen, die Schriften und Zahlen erkennen und die Informationen von Dokumenten und Formularen in die Unternehmenssysteme tippen. Doch mit Cloud-Technologie und der Unterstützung von Crowdworkern könnten die Produktionsleiter viel Komplexität und damit hohe Kosten einsparen, erklärt Steffen Unmuth, Sales Director bei ibml.

ibml verspricht eine Erkennung von 99 Prozent bei handschriftlichen Dokumenten. Wie machen Sie diesen Service möglich?

Steffen Unmuth: ibml bietet ein neues Modul, mit dem wir eine Schrifterkennung von nahezu 100 Prozent bei der Verarbeitung von handschriftlich ausgefüllten Formularen versprechen. Leider gibt es bis heute keine Software, die Handschrift automatisch und vollständig erkennen kann.

Die Scanproduktionen sind auch weiterhin auf die Arbeit mit Menschen angewiesen. Nur – wie sie diese Arbeit organisieren, macht den großen Unterschied. Mit unserem Service können sie die Inhalte der Formularfelder mithilfe von Crowdworkern in der Cloud erschließen und auf diese Weise die in den Dokumenten enthaltenen Informationen extrahieren.

Welche grundsätzliche Technologie steht dahinter?

Wir nutzen die Cloud mit allen ihren Möglichkeiten und haben unsere Software für die Arbeit mit der Cloud ausgerichtet. Sie nimmt die gescannten Dokumente und schneidet Schnipsel mit den handschriftlich ausgefüllten Feldern aus ihnen heraus (Snippeting). Die Lösung markiert Schnipsel mit einem Code als eineindeutiges Kennzeichen und fasst gleichartige Schnipsel als jeweils einen Job zusammen. Über die Onlineschnittstelle werden diese Jobs immer in Teilstücke zerlegt in die Cloud geladen. Von hier aus übernehmen die Crowdworker. Die sind über die ganze Erde verteilt und greifen über ihren Onlinezugang auf die Jobs zu. Sie sehen den Schnipsel und tippen dessen handschriftlichen Inhalt in ein Textfeld.

Mit welchen Argumenten überzeugen Sie die Produktionsverantwortlichen von Ihrer Cloud-Lösung?

Steffen Unmuth: Wenn Kunden den Service nutzen wollen, implementieren sie in unserer CaptureSuite den Crowdconnector als zusätzliches Modul. Das sind für die Unternehmen einmalige Kosten. Alle weiteren Kosten richten sich nach der Anzahl der tatsächlich verarbeiteten Dokumente und sind transaktionsabhängig.

Das ist natürlich für Dienstleister ideal, die saisonal arbeiten und die vielleicht nur einmal im Jahr für kurze Zeit sehr große Stückzahlen scannen und verarbeiten. Denn unser großer Vorteil ist die Skalierbarkeit: Ein Dienstleister kann extrem viel Belegvolumen verarbeiten, ohne zusätzlich Mitarbeiter einzustellen, die ihm die Textfelder aus den Formularen abtippen.

Für unsere Kunden ist entscheidend: Ihre ibml-Systeme schieben die Aufträge zur Extraktion der Daten automatisch über den Crowdconnector in die Cloud – und nach wenigen Minuten schickt die Cloud alle erkannten und extrahierten Daten wieder zurück ins System.

Welche Vorteile bietet der Crowdconnector und mit welchen Faktoren können die Anwender aus Ihrem Lösungsangebot einen ROI berechnen?

Die Schwierigkeiten beginnen für viele Scandienstleister schon bei der Suche nach Mitarbeitern, die ihnen saisonbedingt und womöglich sehr kurzfristig Formulare abtippen. Diese Leute sind sehr schwer zu finden – und damit ist die pünktliche Lieferung bei den Kunden schwierig. Der Crowdconnector macht alle Schritte im Projekt planbar. Unsere Crowdworker sind immer ansprechbar und immer verfügbar – Tag und Nacht.

Aber die echten Kostenvorteile zeigen sich bei der Infrastruktur, die der Dienstleister sparen kann. Unser Angebot ist extreme Skalierbarkeit. Wenn der Auftrag kommt, benötigt das Unternehmen keine zusätzlichen Arbeitsplätze, keine Software, keine Systemadministration und spart zudem noch die Personalkosten. Gleichgültig wie groß der Auftrag ist – die Jobs gehen in die Cloud und kommen schon nach wenigen Minuten fertig und erledigt zurück ins System.

Die gesetzlichen Vorgaben bei der Onlinearbeit und bei der Nutzung von Clouds wurden in den vergangenen Jahren erheblich verschärft. Wie verbinden Sie ihr Vorgehen bei der Handschriftenerkennung mit den rechtlichen Vorgaben wie beispielsweise der DSGVO?

Ganz entscheidend ist – unsere Lösung schickt niemals ein ganzes Dokument in die Cloud. Denn genau das ist mit den rechtlichen Bestimmungen nicht vereinbar. Unser Weg ist, dass wir Schnipsel aus dem Dokument herausschneiden. Wir codieren sie mit eineindeutigen Kennzeichen. Anhand dieser Codierung wird die Software die einzelnen Schnipsel nach der Erkennung wieder zu einem Dokument zusammensetzen. Wir garantieren unseren Kunden, dass zu keiner Zeit Rückschlüsse auf bestimmte Personen oder Dokumente möglich sind.

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Thorsten Malchow, Chief Revenue Officer bei ScaleHub

Was macht eine ScaleHub Crowdsourcing Lösung in Verbindung mit ibml einzigartig?

Torsten Malchow: Mit der Kombination von künstlicher Intelligenz (KI) und menschlicher Intelligenz (HI) liefert unsere Lösung nahezu 100 Prozent korrekte und komplette Daten – die Grundlage für alle Prozessautomatisierungsprojekte. Prozessautomatisierung wird bezahlbar, skalierbar und benötigt keine zusätzlichen internen Ressourcen in der Datenerfassung.

Wie genau kann man sich die KI im Produkt vorstellen?

Die Kombination von KI und HI unterscheidet unseren Ansatz von klassischen Intelligent Automation / Content Intelligence Herstellern. So verwendet ScaleHub selbstlernende, intelligente Capture Komponenten für die automatisierte Datenextraktion und weltweit verteilte Crowdworker (also Menschen), welche die nicht automatisierbaren Datenschnipsel (Snippets) erfassen. Die von den Crowdworkern erfassten Daten komplettieren die Datensätze für den Kunden zu nahezu 100 Prozent und werden später auch für das Nachtraining der KI verwendet. Damit lernt die KI täglich und adaptiert sich automatisch an das Dokumentengut unserer Kunden.


Weiterhin werden KI Services für die Steuerung und Breitstellung der Arbeitspakete in Snippets und das spätere Zusammenfügen der erfassten Snippets zu einem Dokument eingesetzt. Wir gleichen die technischen Limitationen durch den Einsatz von Crowdworkern aus und liefern damit immer nahezu 100 Prozent korrekte Daten an den Kunden. Zusätzlich optimieren wir stetig die KI mit den erfassten Daten der Crowd.

Welche Use Cases haben die Partner ibml und ScaleHub im Fokus?

Die Bandbreite des Einsatzgebietes ist sehr groß, da sofortige Vorteile für die Kunden realisiert werden. Wir haben umfassende Erfahrung gesammelt bei Versicherungen, Banken, Transport und Logistik, BPOs/Scan Dienstleistern/Abrechnungszentren und GKV’en. Die einzelnen Use Cases variieren natürlich je nach Branche. Generell ist zu sagen, dass wir uns auf formular-gebundende Prozesse fokussieren.

Unsere Lösung unterstützt unsere Kunden bei der Digitalen Transformation ohne den Einsatz von wertvollen Sachbearbeiter Ressourcen für Datenerfassungs-Tätigkeiten.

Wie wird die Skalierbarkeit sichergestellt oder wo sind die Grenzen?

Die Skalierbarkeit ist nahezu unendlich groß. Unsere Crowdsourcing Lösung erreicht schon heute über 2,3 Millionen Crowdworker weltweit. ScaleHub hat eine funktionierende und selbstatmende Community geschaffen, die darauf wartet, unsere Arbeitspakete zu bedienen. Unser Geheimnis liegt in einer Mischung aus fairer Vergütung, leicht zu verstehenden Arbeitsanweisungen und einer sehr ergonomischen Erfassung basierend auf neuesten Technologien.

ScaleHub bietet heute das weltweit größte KI-basierte Crowd Force Operating System. Wir sind in der Lage, fest definierte Service Level zu erfüllen, so dass wir immer ein verlässlicher Partner sind. In unserer noch jungen Unternehmensgeschichte hatten wir schon Tage, an denen mehr als 12.000 Personen für unsere Kunden in der Crowd gearbeitet haben. Grenzen haben wir noch keine erkannt.