Gesund am Arbeitsplatz: Fit und leistungsfähig durch den Winter

Ein Artikel von red | 21.01.2022 - 11:09
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zufriedene geschäftsfrau lehnt sich entspannt zurück © contrastwerkstatt - Fotolia

Die kalte Jahreszeit ist da - und mit ihr der typische Mief am Arbeitsplatz. Es wird viel geheizt und wenig gelüftet. Entzündete Atemwege, tränende Augen, Kopfschmerzen und Schlafbeschwerden treiben die Krankmeldungen in die Höhe. Die gute Nachricht: Wer konstruktiv auf seinen Arbeitgeber zugeht, arbeitet gesünder.

Neue Elektrogeräte geben Weichmacher, Flammschutzmittel und chlorierte Kohlenwasserstoffe ab. Auch aus Bodenbelägen und Möbeln entweichen gesundheitsschädliche Substanzen. Laserdrucker produzieren Feinstaub. Über die Raumluft und die Atemwege gelangen die Schadstoffe direkt in den Körper.

Schlecht gelüftete Räume erhöhen die negative Wirkung zusätzlich. Dazu kommt in der Heizperiode eine niedrige Luftfeuchtigkeit: Sie reizt zusammen mit den Schadstoffen die Atemwege. Zudem haben Viren bei trockenen Schleimhäuten ein leichtes Spiel.

Das Ergebnis: die Leistungsfähigkeit nimmt ab, immer mehr Kollegen melden sich krank - schlecht für die noch Gesunden und das Unternehmen. Wichtig: Es gibt hilfreiche Konzepte und geprüfte Produkte, aber auch viele falsche Versprechungen. Ein Beispiel sind Luftreiniger, die nicht alle das halten, was die Hersteller versprechen.

Gesunder Arbeitsplatz in vier Schritten

"Motivierte und fitte Mitarbeiter sind ein Gewinn für jedes Unternehmen", sagt Peter Bachmann, Gründer und Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Er und sein Team unterstützten Unternehmen, ein gesundes Arbeitsumfeld zu gestalten: Raumluft-Messungen überprüfen den Status Quo, gesundheitsgeprüfte Bau- und Ausstattungsprodukte, Reinigungsmittel und Möbel sichern die gute Luftqualität und kostengünstige Sensoren, Lüftungsgeräte und Raumluftreiniger überwachen und senken das Infektionsrisiko. Eine Zertifizierung bestätigt die Luftqualität und wirkt sich positiv auf das Unternehmensbild aus.

Sofort hilft konsequentes Lüften und eine Überwachung der Luftfeuchte. Diese sollte zwischen 45 und 55 Prozent relativer Feuchte liegen. Ideal ist eine Lüftungsanlage mit Enthalpietauscher. Diese saugt nicht nur verbrauchte Luft ab, sondern erwärmt und befeuchtet die gefilterte Frischluft. Das sorgt zusätzlich für ein geringes Allergierisiko und einen sehr geringen Energieverlust durchs Lüften.

Fazit: Wer täglich unter schlechter Luft leidet, hat in Sachen Gesundheitsschutz gute Argumente. Denn letztlich profitieren alle davon: Die Mitarbeiter sind gesünder, fitter und motivierter. Das Unternehmen verzeichnet weniger Krankheitstage und profiliert sich als verantwortungsvoller Arbeitgeber. Nicht zuletzt sinken langfristig die Kosten, da ein gesundes Team sein Potential besser entfaltet und seltener ausfällt.