SHS Viveon: hybrides Modell für die Arbeitswelt der Zukunft

Ein Artikel von red | 12.08.2021 - 14:58
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‚Living walls‘ ermöglichen zeitversetztes Zusammenarbeiten im neuen, dezentralen Arbeitsmodell von SHS Viveon. © SHS Viveon

Die Spokes können dabei ganz unterschiedliche Orte sein, etwa das Homeoffice, Coworking Spaces, Räume im universitären Umfeld, variabel angemietete Kreativräume, Räumlichkeiten direkt beim Kunden oder schlichtweg auch im Café.

Das neue Arbeitsmodell richtet sich dabei nach Aspekten der Krisensicherheit und den Wünschen der Mitarbeiter. So hätten Mitarbeiterbefragungen im Unternehmen gezeigt, dass das Personal hohe Flexibilität und weitreichende Möglichkeiten zum Homeoffice sehr schätze, sagt Ralph Schuler, CEO von SHS Viveon. Dennoch dürfe man den persönlichen Kontakt der Kollegen untereinander nicht unterschätzen. Hierzu dienen eigenorganisierte und eigenverantwortlich genutzte Kreativ- und Kommunikationsräume. Diese wirken der persönlichen Entfremdung, der Entemotionalisierung zu Kollegen und nicht zuletzt der Firma gegenüber entgegen. Gerade auch die Integration neuer Mitarbeiter funktioniert auf diese Weise mühelos. Vor allem aber müsse die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt gewährleistet bleiben: „Für wichtige Meetings, einen erfolgreichen Onboarding-Prozess und für die emotionale Bindung an das Unternehmen, bleibt der persönliche Kontakt eine wichtige Voraussetzung“, so Schuler.

Mit der neuen Struktur kommen auf das Softwareunternehmen auch neue Herausforderungen zu: „Unsere Führungskräfte werden in der modernen, dezentralen Arbeitswelt stärker gefordert, die Mitarbeiter zu koordinieren und den Überblick zu behalten. Moderne Kommunikations- und Arbeitstools erleichtern uns dabei das Arbeiten über größere Distanzen“, so Schuler. Gerade bei der Mitarbeitergewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels sieht Schuler durch die neue Struktur Vorteile: „Mit unserem neuen Arbeitsmodell sind wir für Bewerber aus ganz Europa attraktiv, die von fast überall aus Teil von SHS Viveon werden können“, betont Schuler.