STUDIE

Kunden erwarten Angebote zur Absicherung beim Kreditabschluss

Ein Artikel von red | 25.11.2021 - 14:00

Zufriedenheit um 22 Prozentpunkte gewachsen

Die Zufriedenheit mit der Restkreditversicherung (RKV) ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und liegt aktuell auf einem Höchstwert. 78 Prozent der Versicherten sind mit der RKV zufrieden bzw. sehr zufrieden. Das entspricht einem Plus von 22 Prozentpunkten im Vergleich zu 2015. Lediglich sechs Prozent sind unzufrieden und 16 Prozent sind neutral eingestellt. Aus Sicht des Bankenfachverbandes ist diese Entwicklung maßgeblich auf diverse Brancheninitiativen zur Erhöhung der Transparenz und Kundenfreundlichkeit zurückzuführen. Zugenommen haben auch die Anteile der versicherten Risiken. Den Todesfall decken 93 Prozent und die Arbeitsunfähigkeit 74 Prozent der Policen ab. Das entspricht einer Steigerung von sieben bzw. zwölf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

Restkreditversicherungen bieten Schutz vor Zahlungsproblemen und sind ein wichtiges Mittel der Überschuldungsprävention, gerade in Zeiten der Pandemie.

Jens Loa, Geschäftsführer des Bankenfachverbandes

Die große Mehrheit der Verbraucher sieht die Banken in der Pflicht, Kreditinteressenten über mögliche Risiken während der Laufzeit zu informieren. 70 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass Banken bereits beim Abschluss eines Kredits die verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten einer Restkreditversicherung aufzeigen und anbieten sollten. Nur ein sehr geringer Teil der Finanzierungsnutzer ist der Meinung, dass sich grundsätzlich keinerlei Absicherung lohnt. "Die Studie zeigt, dass eine große Mehrheit der Verbraucher die Absicherungsmöglichkeiten der Restkreditversicherung als wichtig erachten und beim Kreditabschluss über die verschiedenen Möglichkeiten der Risikoabsicherung informiert werden möchten", sagt Jens Loa, Geschäftsführer des Bankenfachverbandes.