Betrügerische Online-Überweisungen verhindern

Ein Artikel von red | 18.06.2021 - 06:00
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© mohammed_hassan @ Pixabay

Die Betrugsmasche mit gefälschten Rechnungen funktioniert so: Rechnungsempfänger und IBAN stimmen nicht überein. Die Zahlung für die vermeintliche Stromrechnung wird angewiesen, geht aber auf das Konto des Betrügers.

SurePay hat vor vier Jahren begonnen, eine Lösung gegen diese Betrugsmasche zu finden, die einfach, schnell und kostengünstig ist. Die Lösung: DSGVO-konform wird in Sekundenbruchteilen beim Ausfüllen der Online-Überweisung geprüft, ob Rechnungsempfänger und IBAN übereinstimmen. Bei grüner Ampel geht die Zahlung durch, befindet sich ein Tippfehler im Namen des Rechnungsempfängers, kann der manuell geändert werden, dann springt die Ampel ebenfalls sofort wieder von gelb auf grün. Passen Namen und IBAN nicht zusammen, wird gewarnt und die Transaktion kann abgebrochen werden.

In den Niederlanden nutzen das SurePay-System inzwischen praktisch alle Banken und zahlreiche Mobilitätsdienstleister, Versandhändler, Onlineshops und unterschiedlichste Firmen. Seit dem Start im Jahr 2016 wurden über 3,5 Milliarden Überweisungen überprüft und so der Betrug um 81 Prozent verringert und fehlgeleitete Zahlungen um 67 Prozent. Banken und Unternehmen zahlen für die SurePay-Lösung pro überprüfter Online-Überweisung ein paar Cent und schützen sich und ihre Kunden so einfach vor finanziellen Verlusten.

SurePay ist ein Spin off der Rabobank, das nach dem Erfolg in den Niederlanden jetzt den deutschen Markt ins Visier nimmt. Mit Michael Hülsiggensen hat das Fintech einen ausgewiesenen Payment-Experten gefunden, der für die Geschäftsentwicklung in Deutschland verantwortlich ist und zuvor unter anderem für EOS Payment, b4payment und den Bundesverband Digitale Wirtschaft in verantwortlichen Positionen tätig war.