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#getinspired: Finanzierungsmöglichkeiten für KMU

Ein Artikel von Thomas Mareis | 12.06.2020 - 10:23

Wie hat sich das Verhalten der KMU bei der Suche von Finanzierungen in der jüngeren Vergangenheit verändert?

Stephan Heller: Grundsätzlich sind KMU wesentlich anspruchsvoller geworden in den vergangenen Jahren und möchten neben klassischen Krediten eine größere Bandbreite an Finanzierungsoptionen. Unternehmen erwarten bei der Suche nach der passenden Finanzierung eine stärkere Vergleichbarkeit und Transparenz bei den Angeboten sowie grundsätzlich einen schnelleren Abschluss der Finanzierung. Wir bemerken außerdem ein steigendes Interesse an digitalen Antragsprozessen gepaart mit einer kompetenten, unabhängigen Beratung.

Wie wollen Sie gewährleisten, dass Ihre Kunden immer die für sie günstigste Finanzierungslösung angeboten bekommen?

Stephan Heller: Bei FinCompare haben wir mehr als 250 Finanzierungspartner aus allen Bereichen, die beispielsweise Kredite, Factoring, Einkaufsfinanzierung und Leasing anbieten. Das heißt, wir bieten eine breite Marktübersicht. Bei den KMU geht es nicht zwingend immer um den niedrigsten Zins, sondern um das beste Gesamtpaket bei der Finanzierung. Die unabhängige Beratung bei FinCompare zeigt dem anfragenden Unternehmen immer die beste Option für die jeweilige Situation auf.

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Stephan Heller, CEO von FinCompare: Die Vision ist es, Unternehmen technologiegetrieben umfassend, transparent und unabhängig den Weg zur bestmöglichen Finanzierung zu ebnen.

Welche Vorteile bietet Ihre Plattform gegenüber herkömmlichen Finanzierungsangeboten?

Stephan Heller: Der größte Unterschied ist sicherlich, dass FinCompare als horizontaler Marktplatz den gesamten Markt an Finanzierungslösungen abbildet. Wir sind überzeugt, dass unser größtes Plus die Unabhängigkeit ist, denn für uns steht immer im Fokus, dem Kunden die beste Finanzierungslösung zu vermitteln. Als FinTech steht bei uns natürlich die Technologie im Zentrum - auch das ist ein Differenzierungsmerkmal: Der Ablauf auf der Plattform ist weitgehend digitalisiert, das heißt die Abschlüsse sind in der Regel mehr als 50 Prozent schneller als beispielsweise bei Hausbanken.

Gerade in Corona-Zeiten: Die Finanzlöcher bei vielen KMU sind immens. Haben Sie hierfür spezielle Angebote im Portfolio?

Stephan Heller: Ja, wir haben sofort reagiert, um mitzuhelfen, Liquiditätsengpässe bei KMU abzufedern. Darum arbeiten wir unter anderem mit der KfW, aber auch anderen Förderbanken zusammen, um Unternehmen schneller mit Mitteln der Corona-Hilfe zu versorgen. Hinzu kommt, dass wir unseren bestehenden und unseren potenziellen Kunden, spezielle Services wie zum Beispiel Webinare anbieten. Dort erfahren Unternehmer, wie sie schnell an Liquidität kommen.