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FinTechs bieten Anlegern mit Robo Advisorn viele Chancen

Ein Artikel von h.sebald@av-finance.com | 21.03.2019 - 19:11
In einigen Fällen schaffen sie sogar neue Dienstleistungen, die Bankkunden so bisher noch nicht in Anspruch nehmen konnten. Eines der bekanntesten FinTechs dürfte zweifelsfrei die N26 Direktbank sein, die Kunden ein einfaches und digitales Girokonto anbietet.  Allerdings gibt es auch im Bereich der Geldanlage viele FinTechs, die einige etablierte Banken zum Umdenken und damit einhergehend zu radikalen Änderungen ihres Geschäftsmodells gezwungen haben. Vor einigen Jahrzehnten war es selbstverständlich, dass die Geldanlage mit dem Bankberater der Hausbank besprochen wurde. Allerdings führte dies nicht immer zu den erwünschten Resultaten, da leider in regelmäßig mehr auf die Provision, als auf das Wohl der Kunden, geschaut wurde. Viele Anleger nutzten deshalb die mit dem Internet neu hinzugekommenen Möglichkeiten, um sich selbst zu informieren und die Geldanlage in die eigene Hand zu nehmen. Allerdings war dies für viele Anleger nur eine Notlösung, da dies mit Aufwand verbunden ist. 

FinTechs haben dies zum Anlass genommen, um eine neue Art der Geldanlage zu entwickeln. Dabei spricht man für gewöhnlich von Robo Advisorn. Hierbei handelt es sich um Programme, die die Nutzer bei der Geldanlage beraten oder die Geldanlage für den Nutzer sogar vollautomatisch durchführen. Einer dieser Robo Advisor ist Quirion von der Quirion Privatbank, der in den letzten Jahren schon zahlreiche Kunden für sich gewinnen konnte. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zum Robo Advisor Quirion, sowie vielen weiteren Robo Advisors, finden Sie auf Robo-Advisor.de.

Worauf müssen Nutzer bei Robo Advisorn achten? 

Wer sein Geld in fremde Hände legt sollte natürlich genau wissen, was in Zukunft damit passiert. Deshalb wird an dieser Stelle erst einmal grundlegend erklärt, wie die unterschiedlichen Robo Advisor funktionieren. Viele Banken und Start-ups bieten ihren Kunden passive Robo Advisor. Diese beraten den Nutzer lediglich bei einer einmaligen Geldanlage. Dazu wird die Risikopräferenz abgefragt und darauf basierend ein Vorschlag erstellt. Häufig führt eine Veränderung der Risikobereitschaft lediglich zu einer Erhöhung des Anleihenanteils. Wer sich schon länger mit den Finanzmärkten beschäftigt, benötigt solch einen Helfer also eher nicht. 

Ein aktiver Robo Advisor wie Quirin kann dem Anleger aber viel Arbeit ersparen. Denn solch ein Robo Advisor optimiert das Depot fortlaufend. Der Anleger muss also nicht mehr regelmäßig auf dein Depot schauen und die Gewichtung optimieren, sondern kann dies ganz bequem automatisch geschehen lassen. Hierfür fällt eine jährliche Gebühr von deutlich unter einem Prozent an. Je größer die investierte Summe ist, desto weiter sinkt dieser Prozentsatz. 

Für wen ist ein Robo Advisor empfehlenswert? 

Wer Aktien oder Fonds für seine Altersvorsorge nutzen möchte, kann in den meisten Fällen von einem Robo Advisor profitieren. Denn ein Depot für die Altersvorsorge zu verwalten ist mit viel Aufwand verbunden, wenn eine Anlagestrategie konsequent verfolgt werden soll. Zwar können hier Sparpläne genutzt werden, diese müssen aber in regelmäßigen Abständen überprüft und angepasst werden. Bei einem Robo Advisor wird lediglich die monatliche Sparsumme eingezahlt, der Rest geschieht vollkommen automatisiert. Gerade bei eher kleinen Sparraten von 25 bis 200 Euro im Monat kann die Anlage mit einem Robo Advisor eine gute Alternative sein, da sie trotz der geringen Summe eine starke Diversifizierung ermöglicht.