„E-Payment und SEPA – Wo stehen wir und wie geht es weiter?“ Unter dieser Fragestellung lud easycash, ein Unternehmen der Ingenico Gruppe, am 15. Februar zu seinem 13. SEPA Round Table. Zahlreiche Vertreter aus Handel und Finanzwelt folgten der Einladung ins baden-württembergische Ettlingen.
Seit 2006 beleuchten Experten bei dem Round Table in regelmäßigen Abständen verschiedene Perspektiven der vereinheitlichten Zahlungsverkehrszone. Dr. Ernst Stahl vom Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg zeigte in seinem Vortrag neueste EU-seitige Entwicklungen des SEPA-Prozesses auf und warf einen Blick auf die Zukunft des E-Commerce.
Im ersten Teil seines Vortrages stellte Dr. Stahl die Vielzahl von Zahlverfahren vor. Aus ihr müsse der Online-Handel eine passende Kombination wählen, um im Spannungsdreieck zwischen Kundenerwartungen, Ausfallsicherheit und Kosten bestehen zu können, so der Experte. Im zweiten Teil unterstrich Stahl, dass gerade die fehlende Kompatibilität der Online-Banking-basierten Zahlungsverfahren auch den grenzüberschreitenden Online-Handel im SEPA-Raum behindere.
„Aus diesem Grunde ist etwa die Herstellung der Interoperabilität der verschiedenen Online-Banking-basierten Payment-Systeme bereits seit längerem Teil der SEPA-Initiative des European Payment Council“, so Stahl. „Bis zum Ende der deutschen Lastschrift wird es nicht mehr allzu lange dauern. Derzeit wird damit gerechnet, dass Ende 2013 das deutsche Lastschriftverfahren und bis Ende 2012 die deutsche Überweisung ausgedient haben“, so Stahl in seiner Prognose
Der 14. easycash SEPA Round Table wird am Vorabend des EHI Kartenkongresses, dem 9. Mai 2011, in Köln stattfinden.
msw