dwpbank: Wertpapierabwicklung der SEB erfolgreich migriert

 
26.11.2010
 

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) hat das Wertpapiergeschäft der SEB AG auf ihre IT-Plattform WP2 überführt. Alle Migrationsprozesse liefen stabil, sodass die übergeleiteten Bestands- und Bewegungsdaten bereits vor dem Zeitplan abgenommen und die Produktionsfreigabe frühzeitig durch den Kunden erteilt werden konnte.

Für den neuen dwpbank-Kunden aus dem Segment der Privat- und Geschäftsbanken wurden im Abwicklungssystem zwei eigenständige Teilnehmer angelegt: Die „SEB Retail Bank“ umfasst im Wesentlichen das Privatkundengeschäft und wird im Fullservice der dwpbank inklusive Nutzung der BOSC-Dienstleistungen abgewickelt. Die Abwicklung der „SEB Merchant Bank“, in der das institutionelle Geschäft gebündelt ist, erfolgt in Geschäftsbesorgung über Lagerstellen der SEB; ebenso läuft die Derivate-Abwicklung über die SEB-Handelsteilnehmerschaft. Für beide Unternehmensteile übernimmt die dwpbank auch die Führung der Abgeltungsteuer-Verlusttöpfe. Dieser Service bezieht sich auf alle Endkunden der SEB, auch jene ohne Wertpapierdepot.


Mit der operativen Geschäftsübernahme zum 8. November 2010 wechselten auch Mitarbeiter der SEB per Teilbetriebsübergang zur dwpbank. Die „SEB Retail Bank“ nutzt ein erweitertes Dienstleistungspaket inklusive BOSC-Service, der im neuen Service Center Wertpapiere Rhein-Main erbracht wird. Über die damit insgesamt sieben Service Center der dwpbank werden inzwischen mehr als 110 Kundeninstitute in den sogenannten Marktfolge-Prozessen betreut.


Mitte 2009 war bei der SEB die Entscheidung für ein Outsourcing der bisher in Eigenregie erbrachten Wertpapierabwicklung an die dwpbank gefallen. Der zwischenzeitlich eingeleitete Verkaufsprozess für das SEB-Privatkundengeschäft hatte keine Auswirkungen auf den Projektverlauf.

jz