PAC: Trends bei Banken und Versicherungen

 
17.02.2010
 

Die Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) haben die Trends und die Auswirkungen der IT-Investitionen in den verschiedenen Branchen herausgearbeitet. Laut PAC sollten Banken ein paar wichtige Themen nicht aus dem Blick verlieren und die Versicherungsgesellschaften kräftig investieren.

„Die Situation im Bankenbereich variiert auch weiterhin sehr stark von Land zu Land – je nach Höhe der staatlichen Finanzhilfen und der Branchenstruktur, beispielsweise je nach der Bedeutung von Investmentbanking, Privatkundengeschäft und halböffentlichen Sparkassen“, erläutert Rajeena Brar, Consultant bei PAC in London. Allerdings konnten die Banken von der frühzeitigen Erholung der Aktienmärkte profitieren.

„Banken müssen 2010 mehrere wichtige Themen in Angriff nehmen, wobei ein Großteil der IT-Investitionen auch weiterhin im Compliance-Bereich getätigt wird. Weitere Problemfelder sind unter anderem Kundenbindung, Post-Merger-Integration, STP/Industrialisierung oder Datenkonsolidierung und -verarbeitung. Diese Themen lassen sich nur mit Hilfe von IT bewältigen“, fügt Vincent Gelineau, Senior Consultant bei PAC in Paris, hinzu.

Versicherungsunternehmen haben es diesbezüglich etwas leichter, da deren Umsätze (sprich Prämien) relativ stabil sind. „Für 2010 sehen wir folgende Investitionsbereiche: Multi-Channel-Integration, CRM, Web-basierte, Front-End- und Legacy-Modernisierung“, kommentiert Eike Bieber, Consultant bei PAC in München.

Alles in allem geht PAC von einer Erholung im Laufe dieses Jahres aus – je nach Land und Branche etwas früher oder später. Da noch erhebliche Risiken im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit, Kreditklemme und daraus resultierenden Konkursen bestehen, wären genauere Prognosen verfrüht. „Selbst wenn die Auftragsvolumina dieses Jahr voraussichtlich wieder zunehmen, bleiben die durchschnittlichen Preise und Sätze unter dem Niveau von 2009, wodurch einer Erholung dieses Markts Grenzen gesetzt sind“, fasst Christophe Châlons zusammen.

rh