Sparda-Bank Hamburg: TOP-Ergebnisse in 2010

 
03.01.2011
 

In 2010 erklimmt die Wachstums-Dynamik der Sparda-Bank Hamburg neue Dimensionen: Die Kundeneinlagen steigen mit fast 22 (Vj.: +2,0) Prozent bzw. 470 (Vj.: +42,9) Millionen Euro auf 2,6 Milliarden Euro und damit mit dem Faktor 11 im Vorjahresvergleich. „Wir durchleben in 2010 im Zeitraffer die ersten achtzig Jahre unserer erfolgreichen 107jährigen Bankgeschichte, denn im 80sten Unternehmensjahr beliefen sich die Kundeneinlagen unserer Bank auf umgerechnet 470 Millionen Euro“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Hamburg, Dr. Heinz Wings.

Der Einlagenzuwachs in 2010 resultiert insbesondere aus Rückflüssen von Geldern, die die eigenen Kunden bei anderen Banken, vornehmlich bei Direktbanken, unterhielten. Schätzungen zufolge unterhalten die Kunden der Sparda-Bank Hamburg heute noch mindestens 1,5 Milliarden Euro Einlagen bei Fremdbanken. „Wir sind bestrebt, bestehende Zweitbank- Verbindungen zu Erstbank-Beziehungen zu veredeln. Das gelingt uns in diesen unruhigen Zeiten immer häufiger. Wir genießen als Genossenschaftsbank, die sich über ihre ‚Sparda-Bank Hamburg-Stiftung‘ auch dann für ihre Kunden einsetzt, wenn sie nicht mehr auf der Sonnenseite des Lebens stehen, zunehmendes Vertrauen“, so Wings.
Die Bilanzsumme überspringt 2010 mit einem Wachstum von 16,2 (Vj.: 1,9) Prozent bzw. 420 (Vj.: 47,8) Millionen Euro erstmals die 3,0-Milliarden-Euro-Hürde. Auch das Betriebsergebnis nach Bewertung steigt kräftig um +31,7 (Vj.: +20,9) Prozent bzw. 3,8 (Vj.: +2,1) Millionen Euro auf 15,8 Millionen Euro. Das bilanzielle Kreditvolumen entwickelt sich mit +1,7 (Vj.: -0,5) Prozent bzw. +22,7 (Vj.: -6,6) Millionen auf 1,33 Milliarden Euro. Rund 28.000 neue Kunden lassen den Kundenbestand um netto rund 20.000 auf über 290.000 Kunden steigen. Die Anzahl der Mitarbeiter bleibt mit 491 nahezu konstant. Insgesamt betreibt die Sparda-Bank Hamburg als mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in ihrem Geschäftsgebiet Hamburg, Schleswig-Holstein und Nord-Niedersachsen 30 Filialen. Sie wurde im Oktober von „ntv“ und dem „Deutsches Institut für Service-Qualität“ zum „Bester Baufinanzierer Filialbanken 2010“ Deutschlands gekürt.
„Für 2011 rechnen wir mit turbulenten Rentenmärkten, die langfristigen Zinsen könnten markant steigen. Von daher haben wir die Restlaufzeiten unserer bankeigenen festverzinslichen Geldanlagen stark verkürzt und unsere Engagements in den sogenannten ‚PIIGS‘-Staaten weitestgehend glattgestellt“, so Wings. „Die Lage an den europäischen Rentenmärkten könnte sich schon im Januar und Februar nächsten Jahres wieder verschärfen, wenn Portugal, Spanien und Italien in großen Tranchen frisches Geld an den Kapitalmärkten suchen müssen.
Der Aufkauf von Staatsanleihen der ‚PIIGS‘-Staaten durch die Zentralbanken wird zwar kurzfristig Entspannung an den Märkten bringen, wirkt aber mittelfristig inflationsfördernd. Vor diesem Hintergrund ist die sachwertorientierte Geldanlage sowohl bei der Bank als auch bei ihren Kunden das Gebot der Stunde“, so Wings weiter.

str