Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Rheinland und Westfalen begrüßen die vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) getroffene Lösung für Fremdabhebungen an Geldautomaten. Künftig wird dem Kunden bereits vor dem Geldabheben am Automaten der Preis für die Transaktion angezeigt. Die Institute sind frei in der Preisgestaltung. Die Interbankentgelte, mit denen sich die Banken die Kosten für Fremdabbuchungen bisher gegenseitig berechneten, werden entfallen.
„Wir befürworten die einheitliche und transparente Lösung. Der Kunde hat die Wahl, den für ihn günstigsten Geldautomaten zu benutzen. Durch den Wettbewerb werden sich die Gebühren für Fremdabbuchungen deshalb senken“, so Hans Pfeifer, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV)/Münster, der 195 Volksbanken und Raiffeisenbanken vertritt. Pfeifer weiter: „Die Volksbanken und Raiffeisenbanken werden nun alle notwendigen Vorkehrungen einleiten, um die Automaten bis zum 15. Januar 2011 auf den neusten Stand zu bringen.“ Die Genossenschaftsbanken stellen in Deutschland rund 18.600 Geldautomaten. „Wir bieten unseren Kunden ein so breites, nahezu flächendeckendes Netz an Geldautomaten, dass sie im Grunde gar nicht woanders abheben müssen. Innerhalb unseres BankCard ServiceNetzes können Kunden von Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Regel seit jeher kostenlos Geld beziehen“, betont Pfeifer.
Rund 640 genossenschaftliche Unternehmen in Rheinland und Westfalen haben sich unter dem Dach des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes e.V. (RWGV), Münster, zusammengeschlossen. Die Kreditgenossenschaften, landwirtschaftlichen Warengenossenschaften sowie die gewerblichen Genossenschaften gehören den mehr als 2,8 Millionen Mitgliedern. Damit ist die Genossenschaftsgruppe die mitgliederstärkste Wirtschaftsorganisation in der Region. Der RWGV steht als Prüfungs-, Beratungs- und Betreuungsverband im Dienste seiner Mitgliedsgenossenschaften und vertritt ihre Interessen. www.rwgv.de
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