Angesichts milliardenschwerer Abschreibungen und eines gestiegenen Kostendrucks wollen die deutschen Banken künftig mehr IT-Dienstleistungen auslagern. Das Outsourcing werde zudem mit einem Abbau von Stellen in den IT-Abteilungen einhergehen – so die Erwartungen von Referenten und Teilnehmern an der 14. Jahrestagung "Banken-Technologie" am 3. und 4. Dezember in Frankfurt am Main.
Der IT-Bereich solle nicht wegrationalisiert werden, doch ein Arbeitsplatzabbau sei unvermeidbar, bestätigte Commerzbank-Vorstand Frank Annuscheit angesichts des für das kommende Jahr geplanten Zusammenschluss seines Hauses mit der Dresdner Bank. Die Bank-IT müsse mit den Anforderungen wachsen – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, erklärte Hermann-Josef Lamberti, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank. Den neuen Herausforderungen will die Bank mit ihrem strategischem Interlock-Modell und einer stärkeren Fokussierung auf das Privatkundengeschäft begegnen. Neue Filialen und mehr Personal im Privat- und Geschäftskundenbereich sind geplant, dagegen aber weniger Mitarbeiter im Backoffice. Weitreichende Veränderungen im Bereich der Banken-Informationstechnologie erwartet auch Postbank-Vorstand Dirk Berensmann für die Zukunft. Weitere Informationen gibt es in der Ausgabe 1/2009 von gi-geldinstitute ab dem 24. Februar 2009.
upz