Über 1.500 Server, mehr als 2,5 Millionen Gigabyte Speicherplatz und modernste biometrische Sicherheitstechnik: Das neue Rechenzentrum der FIDUCIA IT AG, einer der zehn größten IT- Dienstleister Deutschlands, hat die Sicherheitsfreigabe erhalten. Bis Ende Mai wird es vollständig bezogen sein.
Zusammen mit dem im Herbst 2007 eingeweihten IT-Leitstand zur Überwachung der FIDUCIA Rechenzentren verfügt das Unternehmen nun über eine der modernsten IT-Infrastrukturen Europas.
Das neue Rechenzentrum wird gemeinsam mit einem weiteren Rechenzentrum den gesamten Datenverkehr von über 850 betreuten Banken verarbeiten. Um höchste Ausfallsicherheit zu gewährleisten, sind die Rechenzentren miteinander verbunden. Alle Daten werden in beiden Rechenzentren doppelt verwaltet und sind dadurch auch verfügbar, falls ein Rechenzentrum ausfallen sollte.
"Die Planungen für den Bau eines neuen Rechenzentrums liefen bereits seit geraumer Zeit", erklärt Carsten Pfläging, Leiter IT-Betrieb der FIDUCIA, den Umzug in die neue Unterkunft. "Wir haben die Kapazitäten unseres bisherigen Rechenzentrums ausgeschöpft. Zudem können wir durch den Neubau unser Verarbeitungsvolumen weiter steigern, unsere Rechenleistung optimieren und wir verfügen über ausreichend Reserven für zukünftige Erweiterungen." Das neue Rechenzentrum umfasst über 6.720 Quadratmeter Nutzfläche für IT-Technik. Das ist das Zweieinhalbfache seines Vorgängers. In der ersten Ausbaustufe werden etwa 60 Prozent belegt sein.
"Die Sicherheit und Verfügbarkeit der uns anvertrauten Daten ist von höchster Bedeutung", sagt Lutz Bleyer, Leiter Zentrale Security in der FIDUCIA. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Sicherungseinrichtungen, die das Rechenzentrum im Falle eines Stromausfalls in Betrieb halten. Neun Dieselaggregate, eines pro Rechnerzelle und eines als Ersatz, mit je 2.000 Kilovoltampere Leistung halten das Herz der FIDUCIA auch im Falle eines Stromausfalls am Leben. Zur Überbrückung der Zeit, bis die Aggregate angelaufen sind, dienen je Zelle 30 Tonnen Batterien als unterbrechungsfreie Stromversorgung. "Sollte es trotzdem einmal zu der unwahrscheinlichen Situation eines Ausfalls kommen, geht Datenintegrität stets vor Verfügbarkeit. Erst wenn gewährleistet ist, dass alle Daten korrekt verarbeitet und gespeichert sind, darf ein unterbrochener Betrieb wieder anlaufen."
Das neue Rechenzentrum wird zentral aus dem neuen IT-Leitstand gesteuert.
Vor Ort im Rechenzentrum sind lediglich Beschäftigte des Werkschutzes sowie Mitarbeiter für die Wartung und Installation.
Den ersten Katastrophenfall hat das Rechenzentrum bereits erfolgreich bestanden. Ende Januar fiel im gesamten Karlsruher Stadtgebiet der Strom aus. "Die Notfallpläne der FIDUCIA haben funktioniert und es gab keinerlei Probleme mit der Stromversorgung. Alle Systeme arbeiteten ordnungsgemäß weiter. Der Stromausfall hatte für unsere Kunden keine systemseitigen Auswirkungen", meldet Carsten Pfläging.
Weitere Informationen erhalten Sie unter fiducia.de .
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