IBM stellt eine neue Lösung vor, die Im Zuge der Umstellung auf den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum Konvertierungs- und Validierungsprozesse durchführt, ohne in existierende Systeme einzugreifen.
Im Normalfall ist mindestens eine Umstellung der Bankverbindungen in den Stammdaten zur Einführung von BIC-IBAN (Bank Identifier Code - International Bank Account Number) als auch ein effizientes Tool zur Validierung der Ergebnisse bei BLZ, Kontonummer und IBAN zur Vermeidung kostspieliger Fehlleitungen nötig.
Zusätzlich werden für eine Übergangszeit, bis eine komplette Umstellung auf durchgängige Verarbeitung von ISO20022-Formaten möglich ist, Konvertierungsprogramme für Zahlungsaufträge benötigt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat IBM die neue Lösung entwickelt.
Der neue BIC-IBAN Konverter der IBM beinhaltet alle benötigten Funktionen, um die Konvertierungs- und Validierungsaufgaben im Rahmen einer Migration von der DTA (Datenträger-Austausch)- zur SEPA (Single Euro Payments Area)-Verarbeitung in Deutschland durchführen zu können. Die Lösung basiert auf einem Anwendungs-Framework für den SEPA-Standard und lässt sich laut Anbieter mit geringem Aufwand in existierende Infrastrukturen integrieren.
Der Funktionsumfang der Lösung umfasst Kontonummernvalidierung anhand Prüfziffer, Bankleitzahlenvalidierung anhand Bankleitzahlenverzeichnis, Konvertierung BLZ zu BIC, Konvertierung BLZ/Kto.nr. zu IBAN und IBAN-Validierung anhand ISO13616 für Deutschland. Es können – so erklärt IBM – ganze Dateien in einem Schritt konvertiert/validiert wie auch einzelne Daten verarbeitet werden.
msw