SWIFT hat heute den erfolgreichen Abschluss des Pilotprojekts für das „Electronic Bank Account Management Central Utility“ (E-CU) mit vier global aktiven Banken bekanntgegeben. Mit der zentralen EBAM-Plattform sollen die Banken bei der elektronischen Verwaltung von Konten mithilfe des SWIFT-EBAM-Produkts unterstützt werden.
Zusätzlich wurden damit innovative Konzepte wie die Nutzung und Verbreitung einer zentralen Datenbank vorangebracht, die sich im Hinblick auf die Entwicklung der E-CU als sehr vielversprechend erwiesen haben.
Mit dem E-CU-Dienst wird eine einzige Multibank-Plattform für multinationale Unternehmen und Korrespondenzbanken zum elektronischen Management ihrer Bankkonten geschaffen, die sich die Industriestandards für das Electronic Bank Account Management (EBAM) zunutze macht.
Die Bank of New York Mellon, Citibank, JP Morgan Chase und die Royal Bank of Scotland haben kürzlich – mit sieben ihrer Firmenkunden – das E-CU-Pilotprojekt gemeinsam mit SWIFT erfolgreich abgeschlossen.
Das Projekt orientiert sich an dem erst vor einem Jahr verabschiedeten Konzeptnachweis („Proof of Concept”) und sichert die Unterstützung der SWIFT-Community sowie den Abgleich mit vorhandenen Infrastrukturen und den Anforderungen der Industrie für die Marktpraxis beim Einsatz der neuen Standards.
Multinationale Unternehmen verwalten täglich typischerweise Tausende von Bankkonten mit hohem weltweitem Zahlungsverkehrsvolumen. Bei den sich ständig ändernden operativen Anforderungen und sich wandelnden Organisationsformen können die Kontodaten mit EBAM täglich angepasst werden.
Zudem stellt das Management der Zugriffsberechtigungen für diese Konten hohe Ansprüche, da Verfügungsberechtigte innerhalb ihres Unternehmens häufig wechseln: EBAM hilft hier sicherzustellen, dass die kontoführende Bank stets denselben Überblick über diese Kontodaten hat wie der Kontoinhaber.
Weitere Informationen finden Sie auf der
Website von SWIFT.
msw