Vertrag verlängert: MLP lagert Applikationsmanagement an HP aus

 
26.08.2009
 

Der Finanz- und Vermögensberater MLP hat das Management eines Großteils seiner Geschäftsanwendungen an HP ausgelagert. Die beiden Unternehmen unterzeichneten einen Vertrag mit einer Laufzeit bis 2015.

HP verantwortete bisher bereits das Management der IT-Infrastruktur von MLP. Dieser Vertrag wurde bis 2015 verlängert und zum Beispiel um den Betrieb des Onsite-Helpdesks erweitert.


"Wir setzen mit dem neuen Abkommen die Strategie fort, uns intern auf IT-Aufgaben zu konzentrieren, die nah am Kerngeschäft sind", sagt Klaus Strumberger, CIO von MLP. "Durch die modulare und mengenvariable Abrechnung senken wir unser Investitionsrisiko und erhöhen unsere unternehmerische Flexibilität." Schon bisher berechnete HP seine für MLP erbrachten IT-Dienstleistungen nach dem Utility-Prinzip. Dabei werden IT-Leistungen zu Services gebündelt und nach Verbrauch abgerechnet. Dieses Abrechnungsprinzip soll nun sukzessive auf die Applikations-Dienstleistungen ausgeweitet werden.


Der neue Vertrag umfasst Kernanwendungen von MLP, unter anderem für Vertrieb, Service und Produktentwicklung. Dazu gehören SAP-Applikationen, darunter SAP CRM als Teil der MLP-Maklerplattform, Anwendungen für Business Intelligence, Dokumentenmanagement sowie eigenentwickelte Java-Applikationen. HP verantwortet dabei den kompletten Applikations-Lebenszyklus von der Planung über die Entwicklung und Qualitätssicherung bis zum Betrieb. Durch die weitere Standardisierung der IT-Prozesse, durch Rightshoring sowie einer Verlagerung von Teilen der IT-Wertschöpfungskette sollen Kostenvorteile realisiert werden.

mog