OSPlus: IT-Konsolidierung in der Sparkassen-Finanzgruppe

 
25.01.2010
 

200 Sparkassen haben die eigenen dezentralen Client/Server-Systeme an den IT-Dienstleister Finanz Informatik ausgelagert. Laut der Finanz Informatik sparen die Institute dadurch zusätzliche Aufwände für Anpassungen und Aktualisierungen, etwa bei Release-Wechseln oder im Zuge der OSPlus-Migration.

Der Betrieb von Servern, Fat Clients, Anwendungen und Diensten wie Oracle, Notes, File, Print und individuellen Anwendungs-
lösungen erzeugt in klassischen Client/Server-Infrastrukturen rund die Hälfte der IT-Kosten in Sparkassen. Nach Angaben des IT-Dienstleisters ergeben sich die Einspareffekte aus dem reduzierten Pflegeaufwand, Einsparungen für Räume, Energie und Klima sowie den Wegfall von Anschaffungskosten für die Hardware.

Das Angebot der IT-Konsolidierung steht allen Sparkassen offen, die bereits die Gesamtbanklösung OSPlus (One System Plus) im Einsatz haben. Das sind derzeit rund 350 Institute.

Infolge der Verlagerung von Anwendungen, Diensten und Rechenleistung auf die Zentralserver der Finanz Informatik kommen laut dem IT-Dienstleister die Arbeitsplätze in den Sparkassen ohne Fat Clients aus. Es reichen schlanke Geräte, die vom Nutzer lediglich zur Darstellung der grafischen Oberflächen sowie zur Ein- und Ausgabe der Daten genutzt werden. Mittlerweile habe die Finanz Informatik mehr als 100.000 Thin Clients in ihre Infrastruktur integriert.

Die schlanke Infrastruktur ohne dezentrale Rechnerintelligenz erleichtere auch Releasewechsel und die Migration. Derzeit wechseln die Institute in Nord- und Ostdeutschland sowie im Saarland auf die Gesamtbanklösung OSPlus. Wie der IT-Dienstleister noch mitteilte, kommen Sparkassen, die zuvor ihre IT-Infrastruktur von der Finanz Informatik konsolidieren lassen, ohne die mit der Migration verbundenen Anpassungen an der Client/Server-Infrastruktur aus.

rh