Laut Statistik der Deutschen Kreditwirtschaft zahlten Verbraucher im Jahre 2011 insgesamt über 125 Millionen Euro mit der „GeldKarte“. Auch in der Schulverpflegung komme das Zahlungsmittel immer häufiger zum Einsatz, so der Verbandszusammenschluss.
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden.
Der durchschnittliche Transaktionsbetrag lag im vergangenen Jahr bei bei 3,03 Euro. Insgesamt haben Nutzer über 148 Millionen Euro auf die Prepaidbörse geladen. Der goldene GeldKarte-Chip ist inzwischen auf rund 89 Millionen Bank- und Sparkassenkarten zu finden. Durchschnittlich wurden etwa 28,06 Euro geladen.
Stammnutzer setzen ihr Guthaben vor allem beim Parken im Parkhaus und am Parkautomaten wie auch gemeinsam mit der Altersverifikation am Zigarettenautomaten ein. Das Bezahlen mit der elektronischen Geldbörse wird kontinuierlich an die veränderten Verbraucherbedürfnisse und neuen technischen Entwicklungen angepasst.
Bereits in der Vergangenheit haben sich neue Einsatzbereiche für das kontaktlose Bezahlen mit einem NFC-fähigen Chip der Deutschen Kreditwirtschaft etabliert. Beispielsweise wurde bei den Fußballbundesligisten Bayer 04 Leverkusen und Mainz 05 die Kontaktlostechnologie eingeführt und kommt bei den Fußballfans sehr gut an.
Auch will die Deutsche Kreditwirtschaft Ladeverfahren direkt im Einzelhandel testen. In Zukunft wird sich bei Einsatzbereichen im Einzelhandel und bei Großveranstaltungen der kontaktlose Prepaidchip stärker etablieren. Die Einsatzbereiche der GeldKarte, an denen kontaktbehaftet – also durch Stecken der Karte – bezahlt wird, bleiben dabei weiter bestehen.
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msw