Die Sparda-Bank West wählt eine günstige Gebühr und offene Informationen beim neuen direkten Kundenentgelt an Geldautomaten. Die Gebühr, die alle Betreiber von Geldautomaten hierzulande ab Mitte Januar 2011 Fremdkunden beim Abheben von Bargeld mit einer girocard-Karte direkt in Rechnung stellen, beträgt bei der Sparda-Bank West 1,95 Euro. Auf den Monitoren der 157 Automaten der Genossenschaftsbank wird der Tarif zudem vorab angezeigt.
“Wir bieten eine attraktive Kondition und zeigen das Entgelt transparent an, denn wir stehen als genossenschaftliches Institut für faire Services, attraktive Finanzlösungen und eine kompetente, freundliche Beratung”, erläutert Jürgen Thurau, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank West, das Gebührenmodell. Damit reagiert die Sparda-Bank West auf die neue Regelung für Fremdabhebungen im inländischen Geldautomaten-System: Zwar führen die Kreditinstitute und Automatenbetreiber zum 15. Januar 2011 in Deutschland das einfache sowie direkte Kundenentgelt ein und verzichten auf das branchenübliche Interbankenentgelt, doch eine Obergrenze für das direkte Entgelt gibt es nicht. Jeder Betreiber von Geldautomaten kann also eine eigene Gebührenhöhe festlegen.
Für die Kunden der Sparda-Bank West gilt: Wer ab 15. Januar 2011 mit einer Sparda-BankCard ec Bargeld an einem “fremden” Automaten Bares zieht, sollte auf das direkte Kundenentgelt achten. Das wird fällig bei Geldautomaten der Sparkassen- und Landesbanken, der privaten Banken, die nicht Mitglied im so genannten “CashPool” sind sowie bei unabhängigen Automatenbetreibern wie etwa der Euronet Services GmbH. “Wer im Übrigen seine Tarife nicht auf den Bildschirmen anzeigt, muss durch einen Aufkleber am Automaten über die Konditionen informieren”, erläutert Sparda-Vorstandsvorsitzender Jürgen Thurau. Diese Regel läuft allerdings Ende Juni 2011 aus, dann müssen die Gebühren deutlich per Screendialog angezeigt werden. Bei der Sparda-Bank West funktioniert dies ab diesem Monat.
jz