„Nachdem die Kartellbehörden grünes Licht für die Fusion der Sparkassen-Informatik und der FinanzIT gegeben haben, ist der Weg frei für die Konsolidierung der IT-Dienstleister der Sparkassen. Zukünftig wird es einen gemeinsamen Anbieter geben, der größtmögliche Skaleneffekte und damit weitere Kostenersparnisse für die Sparkassen erwirtschaftet. Die Kunden profitieren von der Leistungsfähigkeit moderner und einheitlicher IT-Systeme“, sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), heute in Berlin.
Mit der anstehenden Fusion der Sparkassen Informatik und der Sparkassen FinanzIT ist die Konsolidierung der IT-Dienstleister erfolgreich abgeschlossen. Noch 1998 gab es 10 Rechenzentren, die schrittweise fusioniert wurden. Durch die Zusammenlegung der beiden verbleibenden IT-Dienstleister können die Sparkassen IT-Kosten in Höhe von 200 Mio. Euro pro Jahr einsparen.
Nach der erfolgreichen Fusion der Sparkassen-Informatik und der
S-FinanzIT wird OSPlus das gemeinsame Kernbanksystem für die Sparkassen sein. Darin integriert stellt die Internetfiliale dann eine einheitliche technische Plattform für Online-Angebote von Sparkassen dar. Mit der Fusion der IT-Dienstleister kann die Flexibilität und Mobilität der Sparkassenkunden weiter gestärkt werden. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist die Nummer eins im Deutschen Bankenmarkt. Die Sparkassen verfügen mit rund 16.000 Geschäftsstellen über das größte Filialnetz in der deutschen Kreditwirtschaft und betreiben mit 24.620 Geldautomaten das dichteste Bargeldnetz in Deutschland. Mit 45 Mio. SparkassenCards stellen die Sparkassen 50 Prozent des deutschen
Debitkartenmarktes.