Private Bankhäuser sind in Sachen digitale Präsenz deutlich im Hintertreffen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Unternehmensberatung Sterrer-PichlerClauss, die die Onlinepräsenz der führenden Privatbanken in Deutschland international vergleicht.
Trotz auch einiger positiver Ansätze beschreibt die Studie die Onlinepräsenz der untersuchten deutschen Privatbanken als „deutlich ausbaufähig“. Die Autoren bescheinigen den Banken damit, die erheblichen Potenziale, Kunden online gewinnen und binden zu können, ungenutzt zu lassen.
Die beiden ersten Plätze im Peer-Group-Vergleich belegte das Bankhaus Metzler und HSBC Trinkaus mit je 48 beziehungsweise 46 von möglichen 100 Punkten. Damit stellt die internationale Konkurrenz die deutsche Peer Group mit dem Sieger UBS (84/100), dicht gefolgt von Merrill Lynch und Deutsche Bank (83/100) deutlich in den Schatten.
Das Bankhaus Metzler überzeugt durch seine Produkt-Webseite, verschiedene interaktive Tools sowie eine verbindende Social-Media-Präsenz auf Facebook, Xing und Wikipedia. HSBC Trinkaus konnte dagegen durch seine moderne und interaktive Website punkten, auf der tagesaktuell Markt- und Preisinformationen für alle Besucher abrufbar sind – laut Studie ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche.
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msw