Cash Management: Cirquent und Commerzbank schließen Projekt ab

 
03.02.2012
 

Ein gemeinsames IT-Team von Mitarbeitern der Commerzbank und Anbieter Cirquent hat in einem ambitionierten Projekt die Cash-Management-Systeme der Bank vereinheitlicht.

Per Cash Management steuern Firmenkunden aktiv ihre Liquidität. Täglich übertragen diese Systeme – beispielsweise im Rahmen des sogenannten „Cash Poolings“ – die Salden eingebundener Neben- oder Auslandskonten automatisch auf ein Hauptkonto.

Zugleich lenkt ein Financial-Routing-System (FRS) Zahlungsaufträge des Nutzers automatisch über die jeweils optimalen Leitwege und minimiert den Aufwand für manuelle Nacharbeiten erheblich. Bereits seit vergangenem Jahr wird Firmenkunden auch ein grenzüberschreitendes Cash Pooling mit der polnischen Commerzbank-Tochter BRE Bank angeboten, und das nahezu in Echtzeit.

Die Commerzbank bietet diese Systeme allen Firmenkunden an. Das Angebot ist unabhängig davon, ob die Firmenkunden ihre Kontoverbindung ursprünglich mit der Commerzbank oder der ehemaligen Dresdner Bank hatten. Cirquent hat daran mitgearbeitet, im Zuge der Integration von Commerzbank und Dresdner Bank eine einheitliche Plattform für die Commerzbank zu realisieren.

Ohne Beeinträchtigung der Services wurden dabei die Datenmigration und der physikalische Umzug der Cash-Management-Applikationen ins Rechenzentrum der Commerzbank durchgeführt. Cirquent hatte die Aufgabe, die zentralen Cash-Management-Systeme inklusive der Datenbestände der ehemaligen Dresdner Bank auf den Standard der Commerzbank zu portieren.

„Die Herausforderungen waren enorm“, betont Dr. Elmar Lippert, IT-Kundenmanager für die Mittelstandsbank der Commerzbank und bilanziert die 15-jährige Zusammenarbeit zwischen Bank und Cirquent: „Bei einem derartigen Projekt ist es ein großer Vorteil, sich auf ein langjährig eingespieltes Team verlassen zu können.“

msw