Auch wenn der kürzlich veröffentlichte Bericht der OECD-Finanzermittlungsgruppe (FATF) darstellt, dass Deutschland beim Kampf gegen Geldwäsche international zurückliegt, gibt es laut Innovations bereits zahlreiche Banken, die entsprechende Maßnahmen eingeleitet haben. Innovations ist ein Anbieter von Anti-Geldwäsche-Lösungen.
"Hier kommt es gezielt darauf an, die Kunden ganzheitlich zu prüfen – und alle Risiken zu beobachten. Die Hauptkritikpunkte gegenüber den Banken liegen in der mangelnden Überwachung der Low-Risk-Kunden in Bezug auf Customer Due Diligence und Transaktionsüberwachungen", sagt Thomas Schmid, Mitglied der Geschäftsführung der Innovations Software Technology GmbH.
Zahlreiche Banken haben schon eine Software-Lösung implementiert, die sämtliche Transaktionen prüft, die Risiken gewichtet und ungewöhnliche Transaktionen aufdeckt. Dies allein ist jedoch nach Meinung von Innovations nicht ausreichend. Gemäß den Customer Due Diligence Vorschriften sind sie dazu verpflichtet, Informationen zu ihren Kunden einzuholen, diese im KYC (Know Your Customer) – Profil zu erfassen und die gemachten Angaben zu überprüfen. Die KfW IPEX und DVB Bank agieren hier beispielsweise schon und nutzen Anti-Geldwäsche-Lösungen auf internationaler Ebene.
"Eigenentwicklungen oder manuelle Lösungen sind oftmals nicht ausreichend und sicher genug, um Geldwäsche zu verhindern", sagt Thomas Schmid. "Der OECD-Bericht kritisiert, dass die Transaktionen von Low-Risk-Kunden nicht hinreichend überwacht werden. Oft verzichten Banken auf diese genaue Überprüfung, um Ressourcen zu sparen", führt der Experte weiter aus.
Trotzdem sei Deutschland auf einem guten Weg. Die Banken müssten nun effiziente Maßnahmen ergreifen, so Thomas Schmid. Sein Unternehmen biete dazu Lösungen an, wie etwa das Produkt Compliance Suite.
rh