Social Banking: Akzeptanz steigt weiter

 
12.12.2011
 

Über die Hälfte der Verbraucher können sich den Wechsel zu einer sozial-ökologischen Bank vorstellen. Die Institute verzeichnen ein starkes Kundenwachstum, wie das Beratungshaus zeb/rolfes.schierenbeck.associates (zeb/) erklärt.

Das Verbraucherinteresse an Alternativen zum „klassischen“ Bankgeschäft scheint beachtlich: Laut einer Analyse von zeb und der Alanus Hochschule (Alfter) könnte sich mehr als jeder zweite Bundesbürger (56 Prozent), dem die Funktionsweise des sozial-ökologischen Bankangebots erläutert wird, vorstellen, zu einer solchen Bank zu wechseln.

Dies spiegelt sich auch im Kundenwachstum der Institute wider: Trotz Finanzmarkt- und Vertrauenskrise wächst die Kundenzahl der „Social Banking“-Key Player wie EthikBank, GLS Bank, Triodos Bank oder UmweltBank weiter, wie zeb/ erklärt. Seit Ende 2008 sei der Kundenstamm der Institute von 139.000 um etwa 37 Prozent auf rund 190.000 Kunden Ende 2010 gewachsen.

Gleichzeitig sei die aggregierte Bilanzsumme der Banken in den beiden Geschäftsjahren 2009 und 2010 um durchschnittlich 31 Prozent jährlich gestiegen. Auch im laufenden Geschäftsjahr 2011 habe sich das Wachstum der Banken fortgesetzt: Die Bilanzsumme des nachhaltig ausgerichteten Bankenquartetts habe erstmals die Marke von vier Milliarden Euro überschritten.

msw