Die GAD-Unternehmensgruppe: 2009 rund 620 Millionen Euro Umsatz erzielt

 
22.06.2010
 

Erneut kann die GAD ihren Mitgliedern und Kunden auch für das zurückliegende Geschäftsjahr eine vierprozentige Rückvergütung in Höhe von 16,5 Millionen Euro (inkl. Mehrwertsteuer) auszahlen.

Trotz der um ein Prozent gestiegenen Rückvergütung gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftete die GAD eG im Geschäftsjahr 2009 bei einem Umsatz von rund 382 Millionen Euro (2008: 369 Millionen Euro) einen Jahresüberschuss nach Rückvergütung und Steuern von 8,6 Millionen Euro (Vorjahr: 6,6 Millionen Euro).

Das umfassende Bankenverfahren "bank21" wurde laut der GAD auch 2009 um wichtige Funktionalitäten ergänzt, die den gesetzlichen Anforderungen und dem Bedienkomfort für die Anwender in den Banken Rechnung tragen. Das Verfahren sei hochflexibel aufgebaut und damit die ideale Grundlage für eine Vielzahl von Backoffice-Strategien, die die Wettbewerbsfähigkeit der Banken nachhaltig stärken.

bank21 konnte als zentrale Lösung der GAD im Geschäftsjahr 2009 die größte genossenschaftliche Primärbank in Deutschland, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank), überzeugen. Sie entschied sich für ein Outsourcing an die GAD, die damit die Verantwortung für die komplette IT des neuen Kunden übernimmt. Erstmals setzt die GAD-Gruppe bei der apoBank ein innovatives Full-Service-Modell um.

Mit ihrem Zukunftsprogramm wave hat sie sich zum Ziel gesetzt, einen neuen technischen Standard für das Bankgeschäft zu etablieren. Gemeinsam mit ihrem Partner IBM, mit dem das Unternehmen eine strategische Partnerschaft zur Umsetzung des Zukunftsprogramms geschlossen hat, macht die GAD ab 2012 erstmals Webtechnologien für das Banking nutzbar.

Das Bankverfahren bank21 wird laut der GAD künftig webbasiert, also über einen Internet-Browser, zur Verfügung stehen. Damit verbunden ist das Ziel, die IT vor Ort in den Banken massiv zu verschlanken. Alle Anwendungen, die in den Banken benötigt werden, stehen dann über den Browser zur Verfügung – ohne zusätzliche Software und ohne Server vor Ort. Die Bankmitarbeiter greifen direkt über das sichere GAD-Netz auf das Rechenzentrum in Münster zu. So soll die IT in den Banken einfacher, schlanker und nicht zuletzt auch kostengünstiger werden.



rh