Offshore-Outsourcing

IT goes India

 
Heft 2/2004
 

Kostendruck im IT-Bereich verursacht das Verschieben von IT-Services zu Offshore-Anbietern in Regionen wie Indien oder Osteuropa. Die deutsche Bankenbranche ist für Strukturreformen erheblich in Bewegung: IT-Kosten müssen weiter gedrosselt werden. Sourcing-Strategien gehören zu den Aufgabenschwerpunkten der IT-Manager. Fast alle deutschen Banken folgen dem Outsourcing-Trend – der aber auch Risiken birgt. Bleibt die Frage: Ist Indien immer der Königsweg?

Die Skepsis deutscher Entscheider weicht mit Erfolgsmeldungen aus den USA: Nach dem Auslagern von Rechenzentren, Daten- und Sprachnetzen sowie Desktops gründeten sich dort neue Bankdienstleister für Bankprozesse wie Asset-Management, Zahlungsverkehr, Beschwerdemanagement oder Wertpapierabwicklung. Sie zeigten, dass sich neben einfachen auch geschäftskritische Back-Office-Prozesse auslagern oder als Insourcing für andere Banken anbieten lassen. Heute steht die nächste Stufe bevor: Das Auslagern der Teilprozesse Softwareentwicklung und Maintenance für Geschäftsanwendungen zu Fremdanbietern nach Indien oder Osteuropa. Banken beginnen, ihre immer komplexer werdende Wertschöpfungskette aufzureißen. Die Zahlen sprechen für sich: Aktuelle Reports zeigen, dass die indische Software- und Serviceindustrie 2001 und 2002 einen durchschnittlichen jährlichen Umsatz von über zwölf Milliarden Euro erzielte.

Viele der Fortune500-Firmen, wie Citibank, American Express oder Hewlett Packard, nutzen den Offshore-Ansatz für Kosteneinsparungen von bis zu 40 Prozent. Das Verlagern der Anwendungsentwicklung zu Fremdanbietern in entfernte Regionen wird zur wertvollen Sourcing-Option, um IT-Kosten zu reduzieren und zugleich Service-Levels beizubehalten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2004.

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