Am 28. Januar 2008 ist die SEPA-Überweisung gestartet. Die ersten acht Monate sind durch ein geringes Transaktionsaufkommen geprägt. Im Wesentlichen wird die SEPA-Überweisung für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr genutzt.
Mit Verspätung hat die Kreditwirtschaft die Umstellhilfe von Kontonummer und Bankleitzahl auf IBAN und BIC zur Verfügung gestellt. In den nächsten Monaten ist deshalb mit einem wachsenden Transaktionsaufkommen zu rechnen.
Die nächste Runde beginnt im November 2009 mit der SEPA-Lastschrift. Durch das Auseinanderfallen von Clearing (Verteilung der Zahlungen) und das Settlement (Verrechnung der Zahlung) werden zusätzliche Prozessschritte benötigt. Viele Banken stehen vor der Entscheidung, ob die benötigten Funktionalitäten in dem Corebanking-System oder dem Zahlungsverkehrssystem realisiert werden sollen. Insbesondere, wenn mehrere Corebanking-Systeme im Einsatz sind, kann es sinnvoll sein, diese Funktionalitäten durch das Zahlungsverkehrssystem zur Verfügung zu stellen.
Das Zahlungsverkehrssystem von van den Berg vdb/PPM (Payment Processing and Management) ist darauf vorbereitet. Zu den zusätzlichen Funktionen gehören:
Terminverwaltung.
Avise für ein- und ausgehende Lastschriften und der dazugehörigen R-Transaktionen.
Passive Mandatsprüfung.
Aktive Mandatsprüfung.
Kontosperren für SEPA-Lastschriften.
Doppelverarbeitungskontrolle.
SEPA-Kontoabstimmung.
Daueraufträge.
Embargoprüfung.
Prüfung der Vollständigkeit der Auftraggeberdaten.
Stand E73