Interview mit Anja Hampel, Hamburger Volksbank

„Wir sind perfekt gesichert“

 
Heft 1/2010
 
„Wir sind perfekt gesichert“
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Anja Hampel ist bei der Hamburger Volksbank verantwortlich für den medialen Vertrieb, den Internetauftritt und die Telefonkommunikation.

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Hamburger Volksbank

Wenn es um den Einsatz moderner Technik für mehr Sicherheit im Onlinebanking geht, ist die Hamburger Volksbank auf neuestem Stand. Wir sprachen mit Anja Hampel (verantwortlich für den medialen Vertrieb), wie die Kunden damit umgehen.

Wie sehen Sie die Entwicklung im Onlinebanking?

Anja Hampel: Künftig werden unsere Kunden mehr Möglichkeiten haben, mit ihrer Hamburger Volksbank im geschützten Bereich des Onlinebankings zu kommunizieren (Kunde <=> Bank, Bank <=> Kunde), vermehrt Produkte zu erwerben, sowie die Möglichkeit, Auswertungen über Kontobewegungen erhalten zu können. Zusätzlich profitieren unsere Kunden von der stetigen Weiterentwicklung der Legitimationsmittel, die wir aktiv begleiten. Der Trend wird hin zur Signaturkarte gehen.

Was tun Sie als Volksbankgruppe, und Sie im Speziellen als Volksbank, um Ihren Kunden die Angst vorm Onlinebanking zu nehmen?

Anja Hampel: Gemäß unserem Claim im Logo „man kennt sich“ informieren wir unsere Kunden über die Möglichkeiten der Legitimation beim Onlinebanking persönlich in Beratungsgesprächen. Über gezielte Aufklärung über Risiken und Sicherheitsstandards versuchen wir dabei auch dort bereits aufkommende Fragestellungen und Ängste zu beantworten/zu nehmen. Direkt vor Ort gehen wir die Erstfreischaltung gemeinsam mit dem Kunden durch, so dass er zu Hause direkt arbeiten kann und bereits den Umgang mit dem Onlinebanking beherrscht. Darüber hinaus informieren wir über die aktuellen Entwicklungen der Legitimationsmittel sowie über die Möglichkeiten des Sicherheitschecks für den Computer, aber auch über hilfreiche Informationsmaterialien im Internet. Bei Veränderungen im Onlinebanking informieren wir unsere Kunden separat. Zum Beispiel über den Kontoauszug oder aber auch direkt im geschützten Bereich des Onlinebankings mit einer separaten Nachricht für unsere Kunden.

Werden die neuen Technologien im Onlinebanking angenommen?

Anja Hampel: Die neuen Technologien werden „zögerlich oder auch notgedrungen“ angenommen. Viele Kunden sehnen sich nach dem früheren TAN-Bogen-Verfahren, auch wenn dieses deutlich unsicherer war und bereits Datenabgriffe vorgekommen sind und somit Gelder an unberechtigte, fremde Personen transferiert wurden. Innerhalb der Volksbankengruppe werden stets Technologien mit höchster Sicherheitsstufe verwandt, die permanent weiterentwickelt werden.

Welche Maßnahmen unternehmen Sie, um die neuen Technologien zu fördern?

Anja Hampel: Wir beachten stets die Empfehlungen des Verbundes und beobachten regelmäßig die Entwicklungen am Markt, da wir uns als Hamburger Volksbank für unsere Kunden eine hohe Qualität in unseren Leistungen vorgenommen haben. Je nach Entwicklung binden wir die neuesten Technologien für unsere Kunden ein. Uns ist es im Sinne von „man kennt sich“ wichtig, unseren Kunden Qualität mit größtmöglicher Sicherheit zu bieten.

Welche Technologien bieten Sie derzeit im Onlinebanking an zur Absicherung der Transaktionen und welche Technologien werden Sie demnächst anbieten?

Anja Hampel: Bewährte Technologien mit höchster Sicherheitsstufe. Dazu zählen:

▷Internetbanking: Sm@rt-TAN plus, mobile TAN;

▷Sm@rt-TAN plus optic (innerhalb der nächsten 6 Monate Sm@rt-TAN plus optic, auf Anfrage unserer Kunden auch sofort), Signaturkarte (mit Ausgabe der neuen Girocard);

▷mit Software: HBCI-PIN/TAN mit SMT plus, mobile TAN, HBCI-Chipkarte.

Was sind die Vorteile dieser neuen Technologien, die Sie zukünftig anbieten werden?

Anja Hampel: Sm@rt-TAN plus optic hat hierbei folgende Vorteile:

▷Höchste Sicherheitsstufe für unsere Kunden,

▷Vereinfachung der TAN-Berechnung für den Kunden => verbesserte Usability,

▷Vermeidung von Fehlern bei der Eingabe,

▷Signaturkarte,

▷Erhöhung der Sicherheit für unsere Kunden,

▷Vereinfachung der Signierung von Aufträgen für den Kunden mit Einschränkung der Mobilität (Secoder-Kartenleser).