Die am 15. Dezember 2010 veröffentliche Neufassung der MaRisk verpflichtet die Kreditinstitute bis zum Ende dieses Jahres, die konkretisierten Anforderungen an das Risikomanagement komplett umgesetzt zu haben. IT-gestützte Dokumentationsprozesse werden dabei zunehmend wichtiger. Über Jahre gewachsene IT-Anwendungen oder Insellösungen erschweren Finanzdienstleistern häufig die Kontrolle über die eigenen Daten. Diese oftmals excelgetriebene sogenannte „Schatten-IT“ garantiert keine Revisionssicherheit. Als Nischenanbieter kann agentes hier schnell und flexibel Lösungen rund um Kernbanksysteme liefern. Dazu entwickelt der IT-Dienstleister für die Finanzbranche individuelle Applikationen mit einem Look & Feel, das an das bestehende System angelehnt ist. Von Finanzdienstleistern wird eine verstärkte Auseinandersetzung mit den eigenen Risiken erwartet. Dabei geht es immer auch um die kritische Analyse der eigenen IT. „Nicht alle Institute stellen jedoch die eigenen Entwicklungen auf den Prüfstand“, beobachtet Dr. Raimund Wiedemann, Geschäftsführer bei agentes. „Wenn bestehende Lösungen nicht mehr zukunftsfähig sind, dann sind auch die Mindestanforderungen an das Risikomanagement nicht mehr gewährleistet“, so Wiedemann weiter. Abhilfe schaffen können IT-gestützte Prozesse, die auf Tabellenkalkulationsprogrammen aufbauen und durch sogenannte Add-Ins Institute dabei unterstützen, die Anforderungen der MaRisk gezielt umzusetzen.