Geldwäsche

Volksbanken und Raiffeisenbanken sagen den Kampf an

 
Heft 10/2001
 

Das Thema Geldwäsche beschäftigt die Finanzdienstleistungsbranche kurz vor der Euro-Einführung. Experten rechnen für die Monate Januar und Februar mit einem erhöhten Aufkommen von Geldwäschehandlungen. An Dringlichkeit und Brisanz hat die Geldwäsche Problematik durch die Ereignisse am 11. September gewonnen. Der IT-Dienstleister rbg (Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften) unterstützt die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken dabei, Geldwäsche-Prävention zu betreiben.

Die Deutsche Bundesbank erwartet in der Doppelbargeld-Phase, also für Januar und Februar 2002, ein Umtauschvolumen von 122 Milliarden Mark. dieses Volumen stammt aus der Bargeldhaltung inländischer Personen und fließt nicht über den Handel an die Deutsche Bundesbank zurück. Ein wichtiges Gebot, das die Banken im Rahmen einer effektiven Geldwäsche-Prävention beachten müssen, so die rbg, ist das Know-Your-Customer-Prinzip. Nur wer seine Kunden kennt, könne Geldwäschehandlungen vermeiden. Die rbg unterstüzt deshalb die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken mit den entsprechenden Software-Tools, ihre Kunden zu identifizieren und kennenzulernen.

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