Video wird allgegenwärtig

 
Heft 1/2011
 

Video findet noch mehr Einzug in die Business-Kommunikation.Neue Produkte und Services von Cisco erleichtern und beschleunigen die Videonutzung im Unternehmen für jedes nur denkbare Collaboration-Szenario: Videomeetings sind künftig mit jedem mobilen und fest installierten Cisco-Endgerät möglich, auch mit IP-Telefonen. Für alle Arten der Voice- und Videokommunikation im Unternehmen agiert der Cisco Unified Communications Manager künftig als zentrale und einheitliche Vermittlungsplattform.

Videoanrufe sind damit jederzeit und überall einfach per Knopfdruck möglich. „Wir erleben zurzeit einen fundamentalen Marktumbruch in Richtung Video“, sagt Martin de Beer, Senior Vice President der Emerging Technologies Group von Cisco. „Video wird für Unternehmen bald einen ebenso hohlen Stellenwert einnehmen wie das Voice Business vor gut 15 Jahren. Mit der Allgegenwärtigkeit visueller Kommunikationsmöglichkeiten rückt der Mensch damit endgültig ins Zentrum von Collaboration.“

Cisco bietet eine Reihe neuer sparsamer Telepresence-Endpunkte – zum Beispiel das Desktopsystem EX60, das noch 30 Prozent preiswerter ist als das populäre EX90. Kostengünstiger wird das Telepresence-Erlebnis auch durch weitere Home- und Officelösungen; wobei die technischen Voraussetzungen deutlich geringer sind als bei großen High-End-Systemen. Das Eintauchen in die virtuelle Collaboration-Welt erleichtern nicht zuletzt High-Quality-Videobilder für Cisco WebEx Meeting Center. Teilnehmer sehen sich dabei gegenseitig in hoher Qualität und im Vollbildmodus auf ihrem jeweiligen Device. Dazu gehören in Kürze auch Cisco Cius und das Apple iPad.

Telepresence wird in Zukunft immer mehr Organisationsgrenzen überschreiten. Denn mit dem neuen Telepresence-Exchange-System von Cisco steht eine Paketlösung zur Verfügung, mit der Serviceprovider Telepresence-Dienste erstmals als nahtlosen Company-to-Company Cloud-Service anbieten können – über Firmennetzwerke und Firewalls hinweg.

Die neue Cisco Virtual Virtualization Experience Infrastructure (VXI) bietet die Ende-zu-Ende-Architektur zur Desktopvirtualisierung über alle relevanten Collaboration-Tools, Netzwerke und Datacentersysteme hinweg. Darin eingeschlossen sind nicht nur Cisco-Produkte, sondern auch Lösungen des breit aufgestellten Cisco-Partner-Eco-Systems – darunter Citrix, EMC, Microsoft, NetApp, VMware und Wise.

VXI adressiert die Tatsache, dass Desktopvirtualisierung bis heute meist nur fragmentarisch umgesetzt werden konnten. Bestehende Lösungen lassen sich außerdem auf Video- und Rich-Media-Collaboration erweitern. Mit VXI überwinden Unternehmen Barrieren, die den vielfältigen Kosten-, Sicherheits- und Flexibilitätsvorteilen virtualisierter Endgeräte bisher im Wege standen. Schätzungen von Gartner zufolge kann Desktopvirtualisierung die Kosten pro Client und User halbieren. Cisco VXI senkt damit die Gesamtbetriebskosten im Unternehmen noch weiter, da deutlich mehr virtuelle Desktops auf einen Server passen.

Cisco-Studie: Telepresence unterstützt Arbeitsweise

 

In der Geschäftswelt haben sich Videokonferenzen und Telepresence-Technologie hingegen bereits etabliert. Das belegt auch eine aktuelle Studie, die Cisco in den weltweit zwölf wichtigsten Ländern für Videokommunikationstechnologie durchgeführt hat.

Je 500 Angestellte aus Ländern wie den USA, Großbritannien, Deutschland, China und Russland wurden online zu den Vorteilen von Videokommunikation und Hürden bei der Nutzung der Technologie befragt. In Deutschland waren 64 Prozent der Befragten in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern tätig und mehr als zwei Drittel waren selbst bereits auf Geschäftsreisen unterwegs. Mehr als die Hälfte der Befragten aus Deutschland schätzt den Vorteil der Zeitersparnis, den Videokommunikation ermöglicht: 52 Prozent bescheinigten Videokonferenzsystemen ein entsprechendes Potenzial. Damit liegen sie im internationalen Vergleich deutlich vor den US-Amerikanern und den Briten, die nur zu 42 beziehungsweise 45 Prozent den Faktor Zeitersparnis als Vorteil von Videokonferenz- und Telepresence-Systemen nannten.

Offensichtlich ist die Akzeptanz von Videokonferenz- und Telepresence-Systemen als Kommunikationskanal in Deutschland bereits weiter entwickelt als in den USA oder Großbritannien. So würden 38 Prozent der befragten deutschen Angestellten Videokonferenzsysteme nutzen, wenn sie ihnen am Arbeitsplatz zur Verfügung stünden. Bei den Briten und US-Amerikanern lag dieser Wert in der Umfrage mit jeweils nur 27 Prozent deutlich niedriger.


Branchenguide 2011
CallCenter for finance 2011
CallCenter Verband