Das Software- und Dienstleistungshaus KORDOBA erweitert mit GATE-ICM sein Produktportfolio im Bereich Autorisierung und Betrieb von Selbstbedienungsgeräten um eine Cash-Management-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten, die statistisch linear arbeiten, berücksichtigt das intelligente Cash-Management-System GATE-ICM auch Faktoren, wie zum Beispiel Events, Messen oder Großveranstaltungen. Im Mittelpunkt der KORDOBA-Lösung steht ein Prognosemodul auf Basis künstlicher neuronaler Netze, das eine dynamische Darstellung von Zukunftsbetrachtungen ermöglicht und damit zu einer deutlich verbesserten Prognosegüte führen soll. Das Einsparungspotenzial bei Einsatz der Lösung, so der Anbieter, liegt bei rund 30 Prozent der Bestandskosten des Geldautomaten-Netzes.
Bankkunden erwarten eine umfassende Bargeldversorgung, aber auf der anderen Seite sind die durch einen hohen Servicegrad entstehenden Kosten (zum Beispiel Zinsen und Logistik) erheblich. Zunehmender Kostendruck erfordert verbesserte Prozesse bei der Bargeldversorgung. Bisherige Verfahren lieferten unzureichende und ungenaue Ergebnisse, angefangen bei der Prognose bis hin zur Integration in ein Gesamtbankenkonzept. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, an sich widersprüchliche Ziele wie Liquiditätssicherung, Kostenreduktion und hoher Servicegrad miteinander zu vereinbaren.Der neue Lösungsansatz GATE-ICM basiert nicht auf klassischen linearen Berechnungsmodellen, sondern auf neuronalen Netzen. Der Grundgedanke: Es genügt nicht, Erfahrungswerte aus der Vergangenheit „hochzurechnen“, vielmehr müssen lokale Einflussfaktoren wie zum Beispiel Messen, Stadtfeste oder Sportveranstaltungen in die Analysen und Prognosen integriert werden. Mit Hilfe der neuronalen Netze ist es möglich, nicht nur zeitliche Strukturen, sondern auch Zukunftsbetrachtungen dynamisch abzubilden.Das Cash-Management-System unterstützt Finanzinstitute entlang der gesamten Prozesskette im Befüllungsprozess von Geldausgabeautomaten (GAA): von der automatischen Bestellung des Geldes bei der LZB bis hin zur Beauftragung und Steuerung der Werttransportunternehmen (WTU). Dabei berücksichtigt das System auch Sondereffekte. Aufgrund der gewonnenen Prognosedaten erstellt das System automatisch eine Liste der zu befüllenden GAAs und der Befüllungshöhen. Das WTU kann die Bestellungen abrufen und die Aufträge sofort ausführen. Nach dem Kassettenwechsel meldet der GAA die Bestellung als durchgeführt. GATE-ICM prüft regelmäßig den Status der Bestellungen. Bei Unregelmäßigkeiten, zum Beispiel wenn das WTU nicht im Zeitplan arbeitet, greifen Routinen im Rahmen des Eskalationsmanagements. Das System generiert darüber hinaus Reports, so zeigt es unter anderem Prognoseinformationen und Befüllungsintervalle an. Durch die browserbasierte Oberfläche stehen die Prognose- und Bestandsinformationen allen Partnern zur Verfügung, die am Prozess beteiligt sind.
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