Im diesem Jahr werden weit über eine Million neuer Pfändungen mit der Software Pfändung 2 bearbeitet. Das Programm wird bundesweit in knapp 200 Kreditinstituten eingesetzt. Ab Juli nutzt auch die SEB Bank diese Softwarelösung. Entwickelt wurde das Programm von tolina – einem Spezialisten für Bankensoftware. Durch den Wechsel auf das hochmoderne IT-System erfüllt die SEB Bank die neuen gesetzlichen Anforderungen bei der Pfändungsbearbeitung. Zudem werden die Geschäftsprozesse der SEB Bank deutlich effizienter, die Bearbeitungszeiten pro Pfändung sinken signifikant. „Nach Sondierung des Marktes und Gesprächen mit verschiedenen Anbietern zeigte sich tolina als professioneller und vor allem auch flexibler Partner, dessen Softwarelösung sehr gut in unsere IT-Landschaft passt“, begründet Manuela Danneberg vom Produktmanagement der SEB Bank die Entscheidung für tolina.
Thomas Baier, Leiter Vertrieb bei tolina: „Wir freuen uns sehr, dass wir die SEB Bank von der Qualität unserer IT-Lösungen überzeugen konnten.“
Die Zahl von Kontopfändungen steigt in Deutschland seit Jahren permanent an. Um den Pfändungsschutz zu entbürokratisieren, gelten ab dem 1. Juli 2010 neue Regeln. Eine der zentralen Änderungen ist die Einführung eines so genannten Pfändungsschutzkontos (P-Kontos). Auf diesem Konto erhält ein Schuldner für sein Guthaben einen automatischen Basispfändungsschutz von 985,15 Euro pro Monat.