Auch im Krisenjahr 2009 ließ sich die Sparda-Bank Hamburg von ihrem Wachstumskurs nicht abbringen: Es konnten rund 27.000 neue Kunden geworben werden. Die Bank betreut damit gut 270.000 Kunden. Zudem kletterte der genossenschaftliche Mitgliederbestand um 8,2 Prozent auf fast 220.000 Mitglieder. Damit ist die Sparda-Bank Hamburg weiterhin mit sehr großem Vorsprung die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in ihrem Geschäftsgebiet Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen. Auch der Reingewinn vor Steuern stieg kräftig um 19,2 Prozent. Die Sparda-Bank eröffnete 2009 eine neue Filiale in Winterhude und hat ihre Filiale in Harburg stark erweitert. Insgesamt betreibt die Sparda-Bank 20 Filialen in Hamburg und 29 insgesamt.
„Wir begreifen die Bankenkrise als Chance, neue Marktanteile zu gewinnen. Mit unserem betrieblichen TDI-Motor verbinden wir in gekonnter Weise die Elemente Tradition, Dynamik und Innovation“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Hamburg, Dr. Heinz Wings. Tradition und Beständigkeit zeigt die Bank nicht nur beim kostenlosen Girokonto. Dynamik entwickelt die Sparda-Bank bei der Kunden- und Mitgliederentwicklung: Sowohl die Anzahl der Sparda-Bank-Kunden als auch die der Mitglieder der Bank hat sich in den vergangenen sieben Jahren verdoppelt.
Die Ziele der Sparda-Bank für 2010 sind auch wieder hochgesteckt: Erstmals möchte die Bank die Hürde von 30.000 Neukunden überspringen. Das funktioniert nur mit ausgeklügelten Vertriebskonzepten.
Den ersten „Direktbank-Shop“ wird die Sparda-Bank Hamburg in Kürze in den Rahlstedt-Arcaden eröffnen. Die „Direktbank-Shops“ liegen als Low-Cost-Repräsentanzen jeweils an einem 1a-Standort und haben eine Fläche von maximal 100 Quadratmeter. Sie sind mit zukunftsweisenden Technologien ausgestattet, die Kontoeröffnungen auch selbstbedient möglich machen. Mehrere Interessenten können gleichzeitig selbstbedient Konten eröffnen. Zur Beantwortung von Fragen, zur Legitimationsprüfung und als Hilfestellung
im Umgang mit der Technik stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der DEVK-Versicherung zur Verfügung.
Vor diesem Hintergrund wird sich der Personalbestand der Sparda-Bank im Jahr 2010 nur leicht erhöhen. Neben der neuen Technologie sind in den „Direktbank-Shops“ natürlich die klassischen Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminals verfügbar. Neue Servicecenter werden immer kooperativ mit branchenfremden Retailern betrieben. Sie beinhalten in der geringsten Ausbaustufe ausschließlich einen Geldautomaten, der Shop in Shop in den Verkaufsräumen der Kooperationspartner aufgestellt wird. „Erste Servicecenter gibt es schon in Kooperation mit E-Plus. Mit weiteren Retailern laufen Gespräche und auch einige HSV-Shops sollen künftig Servicecenter der Sparda-Bank beinhalten“, so Wings weiter.
„Durch ,Direktbank-Shops‘ und Servicecenter werden wir den Kunden auch außerhalb Hamburgs näherkommen. Insbesondere die Bargeldversorgung unserer Kunden wird sich dadurch markant verbessern“, so Wings abschließend.