So funktioniert Videokonferenz

 
Heft 5/2010
 
So funktioniert Videokonferenz
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Dietmar Schnabel, Sales Director DACH & Eastern Europe bei Blue Coat
Systems. www.bluecoat.de

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Blue Coat Systems

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Tipps für qualitativ hochwertige Videokonferenzen.Einige einfache Tipps helfen, bei Videokonferenzen oftmals auftretende Probleme wie Artefakte, ein „eingefrorenes Bild“ oder Zeitverzögerungen zu vermeiden und ermöglichen es, hochwertige Videokonferenzen auch über bestehende IP-Netzwerke zu realisieren.

Zunächst sollten Geldinstitute überprüfen, ob ihr Netzwerk für den Betrieb von Videokonferenzen ausgelegt ist. Denn viele Unternehmen wissen in der Praxis nur wenig darüber, welche Anwendungen eigentlich über ihr Netzwerk laufen und ob nicht etwa „Freizeitanwendungen“ wie YouTube ihren Videokonferenzen Bandbreite stehlen und damit deren Nutzung beeinträchtigen. Finanzinstitute sollten also zunächst ihre Netzwerkinfrastruktur so anpassen, dass sie hochwertige Videokonferenzen übertragen kann. Dazu ist es notwendig, immer genügend Bandbreite für jede einzelne Videokonferenzsitzung bereitzustellen. Ist die vorhandene Bandbreite zu knapp, so können intelligente Technologien für Application Delivery Networks (ADN) dabei helfen, diese zu optimieren.

Sie weisen zum Beispiel gezielt unternehmenskritischen Anwendungen mehr Bandbreite zu, während sie Freizeitanwendungen ausbremsen. Dabei sollte man berücksichtigen, dass nicht nur für die Videokonferenz selbst, sondern auch für ihren Aufbau genügend Bandbreite zur Verfügung steht. So lassen sich lange Wartezeiten bei neu gestarteten Videokonferenzsitzungen vermeiden.

Steht eine Videokonferenz, sollten IT-Abteilungen oder Dienstleister weiterhin die Qualität jeder einzelnen Videokonferenzsitzung in Echtzeit beobachten, um Qualitätseinbußen sofort zu erkennen und in der Folge Netzwerkparameter wieder anpassen sowie Fehlerdiagnosen stellen zu können. Auch hierfür liefert ein ADN die notwendigen Technologien und Funktionen zur Erleichterung diese Arbeit. Zudem verfügen Produkte zum Aufbau eines ADN über Kompressionsverfahren wie Headerkomprimierung oder Paketierungstechnologien, die zusätzlich zu den Videokonferenzcodecs den Datenverkehr für Audio- und Videodaten noch weiter verringern und somit das Netzwerk weiter entlasten.

Bei Einzelplatz-Videokonferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern an einem Standort können darüber hinaus Stream-Splitting-Technologien eines ADN zum Einsatz kommen. Diese übertragen im ersten Schritt nur einen einzigen Livevideostream an eine Außenstelle und teilen dann im zweiten Schritt die benötigte Anzahl der Streams vor Ort auf. Das spart zusätzlich Bandbreite im Weitverkehrsnetz und lässt anderen unternehmenskritischen Anwendungen genug Luft, um weiter performant zu funktionieren.

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