Deutscher Bargeldlogistik Kongress 2011

Neue Anforderungen

 
Heft 1/2011
 

Nie wurde die Bargeldlogistik im Handel, bei Banken und von Geldtransporteuren mit so gravierenden Veränderungen konfrontiert wie heute. Das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) bringt ebenso neue Anforderungen wie auch die Strategie der Deutschen Bundesbank, sich immer mehr aus dem Bargeldrecycling zurückzuziehen.

Seit Januar 2011 wird Münzgeld von der Bundesbank nur noch in sortenreinen Normcontainern ausgegeben beziehungsweise angenommen. Zum April 2011 endet die Übergangsfrist für die Umsetzung des ZAG. Dann wird die Bundesbank die Münzgeld- und Sammeltreuhandkonten für Wertdienstleister ohne Zulassung schließen. Bundesbankfilialschließungen bis 2015 können zu weiteren Transportwegen führen. Neue europäische Vorgaben zum Cashrecycling verändern die Bargeldkreisläufe.

Änderungen in den Bargeldkreisläufen erfordern neue Lösungen: Geld- und Wertdienstleister sind gefordert, Kooperationen mit Kreditinstituten einzugehen oder selbst eine Lizenz als Zahlungsdienstleister bei der BaFin zu beantragen. Handelsunternehmen müssen vor allem ihre Münzgeldversorgung sicherstellen.

Der Deutsche Bargeldkongress 2011 beleuchtet aktuelle Marktveränderungen anhand ununterschiedlicher Kooperationsformen und zeigt nicht zuletzt die wachsende Bedeutung des elektronischen Nachrichtenaustausches im Bargeldverkehr – national wie international. Der Deutsche Bargeldkongress 2011 wir erstmalig als Gemeinschaftsveranstaltung von EHI Retail Institute, GS1 Germany und Management Forum durchgeführt.

Die wichtigsten Experten aus Handel, Banken und Geld- und Wertdienstleistungsunternehmen berichten über ihre Konzepte, Visionen und neue Lösungen. Eine Begleitausstellung zeigt innovative und bewährte Produkte und Dienstleistungen zur Bargeldver- und -entsorgung.


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