Das Finance Forum Germany wirbt mit „mehr Dialog, mehr Networking“. Welche Neuerungen bietet das 2. Finance Forum
Germany?
Lutz Pelzl: Dem Networking gehört die Zukunft – wer heute top informiert sein will und fundierte und richtungsweisende Entscheidungen treffen muss und will, ist auf qualitativ hochwertige Informationen und beste Kontakte angewiesen. Kontakte zu Experten, die ihn in seinem Business verstehen, die eigenen Fragen beantworten und ihn unterstützen können. Lange Frontalvorträge, die kaum Bezug zu den eigenen Fragen haben, sind nicht hilfreich. Ich bin überzeugt, dass der Besuch von Communityveranstaltungen heute vom fachlichen Austausch lebt, vom aktiven Networking.
Wie wollen Sie dieses aktive Networking fördern?
Lutz Pelzl: Im Mittelpunkt unserer Konferenz stehen dieses Jahr Fachpodien, auf denen Praktiker und Experten die Themen der Branche kontrovers und konstruktiv diskutieren. Jedes Podium wird in enger Zusammenarbeit mit herausragenden Kompetenzpartnern geplant und zusammengestellt. So sichern wir Aktualität, Relevanz und Qualität der Diskussion. Das Plenum ist eingeladen, sich über die übliche zehnminütige Fragezeit hinaus an der Diskussion zu beteiligen.
Darüber hinaus haben wir die Speakers Corner in die Fachausstellung hineinverlegt, um auch hier den direkt Austausch zwischen Bankern und den IT-Anbietern zu fördern, die ihre neuen Produkte und Lösungen vorstellen.
Auf großes Interesse werden an beiden Tagen nicht zuletzt die einleitenden Keynotereferate am morgen sowie das „Wiesbadener Podium“ treffen, die den Besuchern tieferen Einblick in die politischen Diskussionen geben werden, mit denen sich Banken und Sparkassen in den kommenden Jahren konfrontiert sehen werden.
Wie wollen Sie sicherstellen, dass Konferenz und Ausstellung bei den Besuchern gleichermaßen auf Interesse stoßen?
Lutz Pelzl: Wir verzahnen die Ausstellung und Konferenz in diesem Jahr noch enger: Sämtliche Themen der Fachpodien finden sich in den Themenwelten der Ausstellung wieder. Die „Best Practice Sessions“, für die die Aussteller Vorträge ihrer Bankkunden einreichen konnten, werden erstmalig nicht parallel laufen, sondern ein integraler Bestandteil der Konferenz sein. Hier zeigen Repräsentanten aus Banken ergänzend zu den Fachpodien innovative Lösungen zu den einzelnen Themenwelten auf. Um Qualität und Aktualität zu sichern, hat der Fachbeirat des Finance Forum Germany aus zahlreichen Bewerbungen eine Auswahl getroffen, mit der den Besuchern wirklich innovative Projekte vorgestellt werden.
Für wen sind Ihre Angebote interessant?
Lutz Pelzl: Ziel ist es, das Finance Forum Germany als zentrale Networkingplattform für Banken, Sparkassen und ihre IT-Branchendienstleister zu etablieren. Angesprochen sind Vorstände, Bereichsleiter, IT- und Orgaverantwortliche in allen drei Bankengruppen.
Besonders reizvoll für unsere Besucher ist vor allem der Blick über den eigenen Tellerrand. Sie treffen nicht allein auf Kollegen aus der eigenen Institutsgruppe, sondern können sich darüber hinaus mit Führungskräften aus den anderen Bankengruppen austauschen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den Besuchern mit unserem Drei-Säulen-Konzept aus Konferenz,
Fachausstellung und Networking einen echten Mehrwert bieten. So sehen es auch die Verbände und Organisationen aus der Finanzdienstleistungsbranche, die die Plattform des Finance Forum Germany 2010 für Fachtagungen nutzen und gleichzeitig die Informations- und Networkingangebote wahrnehmen werden – darunter der BVR, der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und die S.W.I.F.T..