Erstmals EMV auf Debitkarten

Interview mit Dr. Andreas Martin, Deutscher Genossenschaftsverlag eG

 
Heft 3/2003
 

Mit der von Europay, MasterCard und Visa im Jahre 1995 erstmals vorgestellten EMV-Spezifikation wird zum einen das Ziel verfolgt, die Sicherheit für Geldautomaten- und POS-Transaktionen in den internationalen Zahlungssystemen durch eine verbesserte Kartenechtheitsprüfung zu erhöhen. Zum anderen soll, insbesondere durch die parametergesteuerte Zulassung von Offline-Transaktionen, die Flexibilität der Systeme erweitert werden. Die Erfüllung beider Zielsetzungen basiert auf der Chipkartentechnologie, zu deren weltweiter Einführung sich MasterCard und Visa verpflichtet haben.

Im Dezember 2002 sind die ersten deutschen EMV-fähigen Debitkarten von der genossenschaftlichen Bankengruppe ausgegeben worden: Vier Volksbanken statteten ihre Kunden im Rahmen der regulären Hauptausstattung mit insgesamt 60000 EMV-Chipkarten aus. Nach der grundsätzlichen geschäftspolitischen Entscheidung durch den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) hatte der Deutsche Genossenschafts-Verlag die Aufgabe, die Kartenproduktion als Pilotprojekt zu organisieren.

Lesen Sie das Interview vollständig in der aktuellen Ausgabe.

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