Bereits 200 Sparkassen nutzen die schlanke, hocheffiziente und sichere IT-Infrastruktur der Finanz Informatik und haben damit die eigenen dezentralen Client/Server-Systeme an ihren IT-Dienstleister ausgelagert. Die Finanz Informatik konsolidiert die betroffenen Rechnerkapazitäten und Anwendungsfunktionalitäten auf modernen Web- und Terminalservern. Damit überführen die Sparkassen auch ihre dezentrale IT in eine hochverfügbare, hochsichere und stets aktuelle Infrastruktur. Das Angebot des IT-Dienstleisters entspricht den höchsten Standards für den Rechenzentrumsbetrieb, bis hin zu einem Backup-Szenario für den Katastrophenfall. Neben Kosten für den laufenden Betrieb, die Installation, Wartung und Pflege der Client/Server-Infrastruktur sparen die Institute zusätzliche Aufwände für Anpassungen und Aktualisierungen, etwa bei Releasewechseln oder im Zuge der OSPlus-Migration.
Ziel der Sparkassen ist es, gemeinsam mit ihrem IT-Dienstleister auch die dezentralen IT-Kosten zu reduzieren. Der Betrieb von Servern, Fat Clients, Anwendungen und Diensten wie Oracle, Notes, File, Print und individuellen Anwendungslösungen erzeugt in klassischen Client/Server-Infrastrukturen rund die Hälfte der IT-Kosten in Sparkassen. Durch die Verlagerung in das Rechenzentrum der Finanz Informatik können diese Kosten gesenkt werden; bei gleichzeitiger Reduzierung der operationellen Risiken. Die Einspareffekte ergeben sich aus dem deutlich reduzierten Pflegeaufwand, Einsparungen für Räume, Energie und Klima sowie den Wegfall von Anschaffungskosten für die Hardware.
Das Angebot der IT-Konsolidierung steht allen Sparkassen offen, die bereits die Gesamtbanklösung OSPlus (One System Plus) im Einsatz haben. Das sind derzeit rund 350 Institute. Durch den Betrieb auf den Serverfarmen der Finanz Informatik profitieren die Sparkassen von einem hochperformanten, gesicherten Serverbetrieb in einem der größten Rechenzentren Europas. Zu den hohen Rechenzentrumsstandards gehört auch die Absicherung für den Katastrophenfall.
Infolge der Verlagerung von Anwendungen, Diensten und Rechenleis-tung auf die Zentralserver der Finanz Informatik kommen die Arbeits-plätze in den Sparkassen ohne Fat Clients aus. Es reichen schlanke Geräte, die vom Nutzer lediglich zur Darstellung der grafischen Oberflächen sowie zur Ein- und Ausgabe der Daten genutzt werden. Mittlerweile hat die Finanz Informatik bereits mehr als 100.000 Thin Clients in ihre Infrastruktur integriert. Die schlanke Infrastruktur ohne dezentrale Rechnerintelligenz erleich-tert auch Releasewechsel und die Migration. Derzeit wechseln die Institute in Nord- und Ostdeutschland sowie im Saarland serienweise auf die Gesamtbanklösung OSPlus. Sparkassen, die zuvor ihre IT-Infrastruktur von der Finanz Informatik konsolidieren lassen, kommen ohne die mit der Migration verbundenen Anpassungen an der Client/Server-Infrastruktur aus.