Digitale Kreditakte als Instrument der Prozessoptimierung

Gesamter Kreditprozess künftig elektronisch

 
Heft 3/2010
 

Viele Banken planen unter dem Aspekt „Industrialisierung“ die Optimierung ihrer Backoffice-Prozesse. Abläufe sollen standardisiert und automatisiert werden, um Kosten und Projektlaufzeiten zu reduzieren. Die GENO BANK ESSEN eG hat den Umzug ihrer Hauptstelle in ein neues Gebäude genutzt, um die digitale Kreditakte einzuführen. Somit wird der gesamte Kreditprozess künftig elektronisch abgewickelt und auf Papierarchive wird verzichtet.

Vor dem Umzug im April 2009 wurde der gesamte Altbestand der GENO BANK ESSEN an Kredit-, Firmenkunden- und Baufinanzierungsakten durch Ratiodata digitalisiert. Da die Bank bereits mit der elektronischen Kundenakte unter bank21-Dokumentenmanagement arbeitet, sollte auch die elektronische Kreditakte in diesem System aufgebaut werden. „Schnellere Durchlaufzeiten und die abteilungsübergreifende dezentrale Verfügbarkeit von Informationen steigern die Servicequalität in unserer Kundenbetreuung erheblich“, so Andreas Götze, Bereichsleiter Kredit in der GENO BANK ESSEN. „Daher haben wir uns recht schnell für die elektronische Abwicklung von Kreditprozessen entschieden. Im Vergleich zur konventionellen Kreditaktenführung konnten wir den Ablauf deutlich optimieren.“

Die entsprechenden Dokumente stehen jetzt allen zugriffsberechtigten Bankmitarbeitern für weitere Beratungsgespräche zur Verfügung, so dass auch während Urlaubs- und Krankheitsvertretung eine qualitative Ansprache des Kunden gewährleistet ist. Der Zugriff auf die zentral im Rechenzentrum der GAD revisionssicher archivierten Dokumente erfolgt über standardisierte Suchmasken. Somit werden zeitaufwändige Recherche- und Ablagearbeiten minimiert. Auch der Zugriff auf Akten aus den Filialen ist jederzeit auf Knopfdruck möglich. Zukünftig erfolgt auch die automatische Ablage von weiteren elektronisch erzeugten Dokumenten aus bank21-Prozessen.


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